scp

Mit scp (Secure Copy) kann man unter Linux Daten von einem System zum anderen übertragen. Mit Windows z. B. über die Programme WinSCP oder Putty.

Mit folgenden Befehl kopiert man eine lokale Datei auf den Zielrechner:

/p>scp datei.txt username@zielrechner:datei.txt

Kommt am Zielsystem nicht der Standardport zum Einsatz, kann auch der Port mitangegeben werden:

scp -P 4711 datei.txt username@zielrechner:datei.txt

Kopieren einer Datei vom Zielrechner auf den lokalen Rechner:

scp username@zielrechner:datei.txt datei.txt

Man kann der Datei auch einen anderen Namen geben:

scp username@zielrechner:datei.txt datei2.txt

Einige Optionen in Verbindung mit scp:

Option Funktion
-1 Version 1 des SCP-Protokolls verwenden
-2 Version 2 des SCP-Protokolls verwenden
-B Sitzung ohne Passwort abfrage
-C gzip-Komprimierung der verschlüsselten SSH-Verbindung
-l limit Angaben des Bandbreitenlimits (kb/s) für die Datenübertragung
-P Port Angabe des Ports zur Übertragung
-p Die Metainformationen der original Datei wie Änderungs- und Zugriffszeiten bleiben erhalten
-q Blendet die Fortschrittsanzeige aus
-r Kopiert das gesamte Verzeichnis inkl. aller Unterverzeichnisse

Weitere Informationen mit scp -h bzw. mit man scp.

TP-Link TL-WN722N unter Kali Linux

Bei dem TP-Link TL-WN722N handelt es sich um einen günstigen 2.4 GHz USB-Netzwerkadapter der gerne auch zum Pentesting verwendet wird. Der USB-Adapter ist für unter 10 Euro erhältlich.

Installation

Kali Linux 2021.1

Unter Kali Linux 2021.1 muss der Treiber nicht extra installiert werden, der WiFi-Adapter wird vom System erkannt.

Kali Linux 2020.4

Um den Netzwerkadapter unter Kali Linux 2020.4 zu installieren sind ein paar Schritte notwendig. Also Vorbereitung sind folgende Schritte in einem Terminal/Shell zu machen:

Editieren der Datei sudo vim /etc/apt/sources.list, die beiden unteren Einträge hinzufügen, der obere sollte für gewöhnlich schon vorhanden sein:

deb http://http.kali.org/kali kali-rolling main non-free contrib
deb http://http.kali.org/kali kali-last-snapshot main non-free contrib
deb http://http.kali.org/kali kali-experimental main non-free contrib

Speichern und das System mit den folgenden beiden Befehle auf den aktuellen Stand bringen:

sudo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade

Danach ein sudo reboot für einen Neustart.

Damit make dann funktioniert muss man noch die linux-headers installieren (ich musste es auch schon Mal 2x durchführen damit es funktioniert):

sudo apt install bc linux-headers-$(uname -r)

Nun können die Treiber installiert werden, dafür sind folgende Schritte in einem Terminal/Shell notwendig:

sudo -i
echo "blacklist r8188eu" >> "/etc/modprobe.d/realtek.conf"
echo "blacklist 8188eu" >> "/etc/modprobe.d/realtek.conf"
exit
git clone "https://github.com/kimocoder/realtek_rtwifi"
cd realtek_rtwifi
make
sudo make install
sudo reboot

Den WLan-Adapter anschließen und mit dem Befehl iwconfig kontrollieren ob der Adapter vorhanden ist. In der Regel als wlan0 ausgenommen es ist eine weitere WiFi-Karte verbaut, dann scheint der USB-Netzwerkadapter als wlan1 auf.

Alfa AWUS036ACH unter Kali Linux

Die Alfa AWUS036CH ist ein USB-Netzwerkadapter, welche gerne für Pentesting verwendet werden durch ihre gute Reichweite als auch der Unterstützung für Kali-Linux.

Links zur Homepage des Herstellers: Alfa AWUS036ACH Hersteller Homepage

Installation

Ubuntu 20.04 LTS/ Pop_OS! 20.04 LTS

Da die Treiber, die über die Distribution angeboten werden, bei mir nicht funktionierten, habe ich die Treiber von github installiert. Dies habe ich in den folgenden Schritten durchgeführt:

sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade -y
git clone https://github.com/aircrack-ng/rtl8812au/
cd rtl8812au
sudo make dkms_install sudo reboot

Mit lwconfig sollte der Netzwerkadapter mit z. B. wlan0 aufgelistet sein. Sollte schon eine WiFi-Karte im Gerät verbaut sein kann, sollte ein wlan1 aufscheinen.

Kali Linux 2020.4 bis 2023.4

Ich hatte Probleme mit den Anleitungen, die ich gefunden habe, daher folgt hier meine Version der Anleitung, die bei mir funktioniert hat.

Editieren der Datei sudo vim /etc/apt/sources.list, die beiden unteren Einträge hinzufügen, der obere sollte für gewöhnlich schon vorhanden sein:

deb http://http.kali.org/kali kali-rolling main non-free contrib
deb http://http.kali.org/kali kali-last-snapshot main non-free contrib
deb http://http.kali.org/kali kali-experimental main non-free contrib

Speichern und das System mit den folgenden beiden Befehle auf den aktuellen Stand bringen:

sudo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade

Danach ein sudo reboot für einen Neustart.

Damit make dann funktioniert muss man noch die linux-headers installieren (ich musste es auch schon Mal 2x durchführen damit es funktioniert):

sudo apt install bc linux-headers-$(uname -r)

Nun kann der Treiber für den Adapter installiert werden. Dafür auf die Seite von github (diesen Link benutzen) gehen und dort auf den grünen Button Code klicken, im Pulldown-Menü auf Download ZIP klicken. Wenn die Datei runtergeladen ist mit der rechten Maustaste auf Extract here um die Dateien zu entpacken. Im Ordner die rechte Maustaste klicken und auf Open in Terminal (oder per Terminal durchs Dateisystem). Nun folgenden Befehl ausführen:

make
sudo make install

Bei meiner letzten Installation (Kali 2023.4) habe ich eine Fehlermeldung bekommen und musste vorher den folgenden Befehl ausfuehren ehe ich `make` und `sudo make install` durchfuehren konnte:

sudo apt-get install linux-headers-$(uname -r)

Wenn die Installation abgeschlossen ist, den WLan-Adapter anschließen und mit dem Befehl iwconfig kontrollieren ob der Adapter vorhanden ist. In der Regel als wlan0 ausgenommen es ist eine weitere WiFi-Karte verbaut, dann scheint der USB-Netzwerkadapter als wlan1 auf.

Tails 5.22

Tails 5.22 ist raus, wie mir heute aufgefallen ist, zum Download geht es HIER. Am 27. Februar erscheint Tails 6.0 basierend auf Debian 12 Bookworm. Die aktuelle Version laeuft noch mit Debian 11 Bullseye. 

VMware "virtualized amd-v/vi is not supported on this plattform" unter Windows

Ich habe unter VMware Workstation 17 Pro unter Windows, eine VM eingerichtet wo ich unter den Settings bei dem Prozessor Virtualize Intel VT-x?RPT or AMD-V/RVI aktiviert habe. In meinem Fall eine Ubuntu VM mit dem Ziel Red Hat OpenShift Local zu installieren. Dabei kam es zu der Fehlermeldung "virtualized amd-v/vi is not supported on this plattform".

Erstmal ist es wichtig das die Virtualisierungssettings im BIOS des Computers/Laptops bei der CPU aktiviert sind. Ist das nicht der Fall kommt diese Fehlermeldung auch aus diesem Grund.

Ich habe die Fehlermeldung bekommen wenn ich die VM starte. Um das Problem kzu loesen habe ich folgende Schritte vorgenommen:

CMD mit Administratorrechte starten und folgenden Befehl absetzen:

bcdedit /set hypervisorlaunchtype off

Danach gpedit starten:
Disable Turn on virtualization Based Security

Local Computer Policy > Computer Configuration > Administrative Templates > System > Device Guard > setze von Not Configured auf Disabled

Reboot des Geraetes.

Danach startet auch die VM.

Will man die Einstellungen wieder zuruecksetzen, setzt man einfach die Einstellungen mit gpedit wieder auf Not Configured, oeffnet eine CMD mit Administratorrechten und setzt den folgenden Befehl ab, danach ist ein Reboot erforderlich:

bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto

Quelle: https://communities.vmware.com/t5/VMware-Workstation-Player/Virtualized-AMD-V-RVI-is-not-supported-on-this-platform/td-p/2900507

Information: Der Artikel wurde am 2024-01-20/ 09:06 upgedatet bezueglich der Einstellungen zuruecksetzen.

Windows Server 2022/Windows 10 - Update fails with 0X80070643

Patchday und Microsoft - wieder einmal haben es Microsoft versemmelt und ein fehlerhaftes, schlecht geprueftes Update ausgerollt. Einerseits heiszt es schnell die Systeme patchen, andererseits versemmeln es die groszen Konzerne immer wieder. Nichts desto trotz besteht das Problem das die Windows RE Partition zu klein ist, weswegen ein Update fehlschlaegt.

Abhilfe schafft hier die Vergroeszerung der Partition. Da muss man allerdings aufpassen, denn wenn diese Revoery-Partition nicht am Ende der Festplatte/SSD liegt kann man diese auf diese Art und weisze nicht vergroeszen und braucht ein Partitionierungstool wo man ggf. Platten auch verschieben kann, ansonsten geht es wie in dem Artikel von BleepingComputer beschrieben mit Diskpart, wie ich es auch ungesetzt habe.

Anzumerken sei allerdings, das Update ist mit heute (12.01.2024) von der Update Liste bei meinen Systemen verschwunden, ausgenommen bei einer Windows 10 VM.

Artikel auf bleepingcomputer.com

Hier noch mein zusammengeschriebenes Log. In meinem Fall ist die Primary 3 Partition, die Partition, wo das WIndows drauf liegt und die Partition 4, die Windows RE Partition. Auszerdem kommt gpt zum Einsatz, nicht MBR:

# Check Windows RE status, should be enabled
reagentc /info
reagentc /disable
diskpart
list disk
select disk 0
list part
select part 3
shrink desired=500 minimum=500
sel part 4
delete partition override
create partition primary id=de94bba4-06d1-4d40-a16a-bfd50179d6ac
gpt attributes =0x8000000000000001
# In case of MBR: create partition primary id=27
format quick fs=ntfs label="Windows RE tools"
list vol
exit
reagentc /enable
reagentc /info