Java ist auch eine Insel

Java ist auch eine Insel hat sich ueber die Jahre zum Standardwerk entwickelt. Selbst in dem Java Einsteigskurs (Java 17), den ich letztes Jahr besucht habe, hat der Trainer dieses Buch empfohlen. Wer ohne Programmiervorwissen beginnt, sollte allerdings vorher Programmieren lernen mit Java durchgehen (auch aus dem Rheinwerk Verlag). Fuer jene, die schon mit einer Programmiersprache Erfahrungen gesammelt haben, das Buch ist auch fuer Java Anfaenger geeignet, allerdings eben nicht fuer komplette programmier Neulinge.
Mittlerweile ist Java 21 die neue LTS (Long Term Support) Version erschienen und somit habe ich mir zu dem Buch zur Version 17 nun auch das Buch zur Version 21 besorgt.

Auf die ca. 1200 Seiten wird viel Wissen vermittelt. Ich will an dieser Stelle nicht in die Details eingehen, die liest man am einfachsten aus dem Inhaltsverzeichnis der Leseprobe. Fakt ist, mit einem Buch alleine ist es nicht getan, wer ernsthaft Java Programmieren lernen will, muss viel ueben, ueben, ueben ...
Generell ist das Buch gut geschrieben und leicht verstaendlich und ich finde die Grafiken zwischendurch auch auflockernd.

Da ich selbst kein Entwickler bin, sondern im Zuge meines Jobs auch mit Java Code zu tun habe, allerdings eher lesend, nutze ich das Buch neben dem Internet als Nachschlagewerk. Allgemein kann ich das Buch empfehlen, aber wie gesagt, das Buch von A bis Z durchnehmen wird ohne Programmieruebung nicht ausreichen. Ich will an dieser Stelle fairerweise auch erwaehnen, dass ich kein groszer Java Fan bin, was aber nichts zur Tatsache tut, das dieses Buch ein sehr gut gelungenes und auch sehr umfangreiches Werk ist.

Fuer mich ist dieses Buch eine klare Empfehlung fuer alle Java Anfaenger und auch fortgeschrittene Java Entwickler.

Author: Christian Ullenboom
Verlag: Rheinwerk
ISBN: 978-3-8362-9544-4
Preis: Buch, eBook 49,90 Euro / Bundle 54,90 Euro

XML Einstieg, Praxis, Referenz


XML ist eine Auszeichnungssprache, ein textbasiertes Datenformat, das man fuer die Speicherung von Daten verwendet bzw. fuer den plattformunabhaengigen Datenaustausch nutzt. Vorteil der Sprache ist das XML gut fuer Menschen als auch Applikationen gut lesbar ist. In der IT wird XML schon lange verwendet und ich glaube, kaum ein IT'ler hatte noch nicht in irgendeiner Form mit XML zu tun. Aber in die Details werden allerdings nicht so viele gehen, eher Entwickler/Developer. 

Ich war lange Zeit in der IT als System Engineer taetig, hatte gar nicht so viel mit XML am Hut und auch nicht zu tun. Seit ich als Application-Manager taetig bin, hat sich das zumindest gehaeuft (wenn ich auch mehr mit YAML-Files zu tun habe). Damit ich im Falle eines Falles nachschlagen kann bzw. mir (ich lese das Buch dennoch nebenbei) mir bei Gelegenheiten ggf. neues Wissen aneignen kann.

Das Buch ist mittlerweile in der 10. Auflage erhaeltlich, irgendwie an mir vorbeigegangen und bin zufaellig durch einen Newsletter darueber gestolpert und dachte mir, das kann nicht schaden. Ich selbst brauche XML im Job, kann es allerdings vermutlich auch fuer private Projekte nutzen.

Die ersten Seite des Buches, die ich bisher gelesen habe (geschaetzt 10-15%) waren bisher interessant. Das Gute bei dem Buch ist, man muss es nicht von vorne nach hinten durcharbeiten, sondern kann dort einsteigen, wo man will, da die Kapitel fuer sich abgeschlossen sind.

Beginnen tut das Buch beim Einstieg und geht ein wenig auf die Sprachfamilie XML ein, auf Editoren und die verschiedenen Anwendungsbereiche. In Kapitel 2 gehts dann um XML Bausteine und Regeln, wie ein XML Dokument aufgebaut ist, welche Regeln man einhalten muss, reservierte Attribute, Kommentare, CDATA usw. Weiter gehts dann mit Dokumenttypen und Validierung, Inhaltsmodelle mit XML Schema, Navigation und Verknuepfung, Datenausgabe mit CSS (koennte fuer meine eigene Homepage vielleicht noch interessant werden), Datenumwandlung z. B. XML in JSON, HTML, XHTML, Text ..., Abfragen mit XQuery, Programmierschnittstellen fuer XML, XML in Office Anwendungen, ePUB und einiges mehr.

Kurz gesagt: Toller Einstieg, tolles Nachschlagewerk. Ich kann nicht sagen, wie viel wertvoll das Buch fuer Entwickler ist, fuer angehende Entwickler oder eben wie ich (bisserl Java gelernt, bisserl Python), durchaus interessant, vor allem wenn man sowieso mit dem Thema konfrontiert wird.

Author: Helmut Vonhoegen
Verlag: Rheinwerk
ISBN: 978-3-8362-9589-5
Preis: 39,90 Euro

Letzten 5 Beitraege

Zur Information: Die letzten fuenf Beitraege sind aus dem Wiki welches in den naechsten Tagen verschwinden wird, da ich es sowieso nicht gepflegt habe.

OpenVAS unter Kali Linux installieren

Information

OpenVAS ist ein Vulnerability Scanner mit welchen man Systeme auf Schwachstellen Scannen kann.

Install

Die Installation von OpenVAS unter Kali Linux 2021.1 ist denkbar einfach, folgende Befehle in einem Terminal Fenster ausführen:

sudo apt-get update sudo apt-get install gvm* sudo gvm-setup

Es muss noch ein Benutzer für OpenVAS angelegt werden:

sudo -E -u _gvm -g _gvm gvmd --user= --new-password=

Zum Beispiel mit dem User `admin` und dem Password Fi2hStink7!

sudo -E -u _gvm -g _gvm gvmd --user=admin --new-password=Fi2hStink7!

Die Seite zu OpenVAS wird per Lokalhost mit den angegeben Port aufgerufen: https://127.0.0.1:9392

netstat

Mit netstat kann die Routing-Tabelle des Systems abgefragt werden. In der Regel mit netstat -r bzw. auch unter Linux (z. B. Debian/Ubuntu/…) mit route -n.

Auflistung der dazu gehörenden Flags und deren Bedeutung:

Flag Bedeutung
C Cloning - Bei Verwendung wird eine neue Route aus diesem Eintgrag gecloned.
D Dynamisch - Route, die durch eine Routenumleitung oder einen RIP hinzugefügt wurde (wenn Routing aktiviert ist).
G Die Route läuft über ein Gateway.
H Die Route zeigt nur auf einen einzelnen Rechner.
M Der Eintrag wurde durch eine ICMP-Nachricht verändert.
U Die aktive Netzwerkschnittstelle.
! Sämtliche Datagramme werden verworfen.

Eingabe Beschreibung
netstat -atup Listet die offnen Ports auf
netstat -i Listet die Netzwerkschnittstellen auf
netstat -lptun,/code> Listet die TCP/UDP Ports auf
netstat -r Auflistung der Routen
netstat -s Anzeigen statischer Angaben

Weitere Informationen über dier Hilfe mit man natstat.

scp

Mit scp (Secure Copy) kann man unter Linux Daten von einem System zum anderen übertragen. Mit Windows z. B. über die Programme WinSCP oder Putty.

Mit folgenden Befehl kopiert man eine lokale Datei auf den Zielrechner:

/p>scp datei.txt username@zielrechner:datei.txt

Kommt am Zielsystem nicht der Standardport zum Einsatz, kann auch der Port mitangegeben werden:

scp -P 4711 datei.txt username@zielrechner:datei.txt

Kopieren einer Datei vom Zielrechner auf den lokalen Rechner:

scp username@zielrechner:datei.txt datei.txt

Man kann der Datei auch einen anderen Namen geben:

scp username@zielrechner:datei.txt datei2.txt

Einige Optionen in Verbindung mit scp:

Option Funktion
-1 Version 1 des SCP-Protokolls verwenden
-2 Version 2 des SCP-Protokolls verwenden
-B Sitzung ohne Passwort abfrage
-C gzip-Komprimierung der verschlüsselten SSH-Verbindung
-l limit Angaben des Bandbreitenlimits (kb/s) für die Datenübertragung
-P Port Angabe des Ports zur Übertragung
-p Die Metainformationen der original Datei wie Änderungs- und Zugriffszeiten bleiben erhalten
-q Blendet die Fortschrittsanzeige aus
-r Kopiert das gesamte Verzeichnis inkl. aller Unterverzeichnisse

Weitere Informationen mit scp -h bzw. mit man scp.