AntStream Arcade - Retro Games unter Ubuntu

Wer gerne alte Spiele aus Zeiten von Commodore 64, Atari usw. spielt, der kann unter Ubuntu sich AntStream Arcade installieren. Das geht auch denkbar einfach. In Ubuntu Software in der Suche AntStream Arcade eingeben und installieren. Nach der Installation ist AntStream Arcade bei der restlichen Software zu finden. Dann noch einen Account anlegen und schon kann es losgehen mit klassiker wie Wizard of War, PitStop, BoulderDash und jede Menge weiterer Titel aus dieser Zeit. Es sollen über 1000 Titel mittlerweile sein. Ich hoffe, es folgen noch ein paar mir bekannte Titel wie Vermeer, Hanse, 1942 usw.

Aus einer Windows Hyper-V VM den Host auslesen

Ich hatte vor 2 Tagen das Problem, das ein Server im Monitoring einen Alarm auslöste, aber nicht klar war, ob das Problem an der VM, einer Applikation oder dem Hyper-V-Host liegt. Da ich die VM in den üblichen Hyper-V-Clustern nicht finden konnte, wollte ich herausfinden, auf welchem Host die VM läuft.

Dazu gibt es mehrere Wege. Einmal per Registry, einmal lokal am System per PowerShell-Script oder auch von einem Remotecomputer, der entsprechend die VM erreichen kann.

Per Registry ist mir persönlich zu lästig, ich klicke mich nicht so gerne durch, aber der Vollständigkeit halber die regedit öffnen und sich durch diese dann durchklicken:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Virtual Machine\Guest\Parameters

Dort unter PhysicalHostNameFullyQualified bzw. PhysicalHostName.

Einfach ein Script erstellen, entweder am lokalen System und auf das entsprechende System kopieren oder gleich dort in der PowerShell ISE ausführen:

$RegPath="HKLM:\Software\Microsoft\Virtual Machine\Guest\Parameters"
$reg=Get-ItemProperty $RegPath
write-Host "Host:" $reg.PhysicalHostNameFullyQualified

Wenn man das Script auf einem System erstellt, das auch die Rechte hat, auf die VM zuzugreifen, kann man auch per Remote den folgenden Befehl, sofern das Script abgespeichert ist, ausführen. Und zwar mit dem folgenden Befehl:

Invoke-Command -computer supersystem.example.com c:\temp\ps-scripts\scriptname.ps1

Zu guter Letzt, das Problem lag an einer Abfrage in der Applikation. Ich wollte nur sichergehen, dass es definitiv nicht wegen eines Timeouts wegen einer Überlastung passiert, da der Fehler nicht permanent auftauchte. Ich bin mir auch dessen bewusst, dass man dieses Script mit Sicherheit vereinfachen könnte, allerdings muss ich auch gestehen, der PowerShell Guru bin ich aktuell nicht. Das geht mit Sicherheit auch als Einzeiler.

Firmware Update unter Ubuntu (CLI)

Wer unter Ubuntu in der CLI (Command-Line-Interface/ Terminal/ bash) durchführen möchte, muss wie folgt vorgehen:

$ sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade -y
$ sudo service fwupd start
$ sudo fwupdmgr refresh
$ sudo fwupdmgr update

Eine ganze Ausgabe kann wie folgt aussehen, wobei in meinem Fall auf meinem Razer Notebook und den angeschlossenen Geräten kein Firmware Update vorliegt:

gweep@gweepbook:~$ sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade -y
gweep@gweepbook:~$ sudo service fwupd start
gweep@gweepbook:~$ sudo fwupdmgr refresh
Firmware metadata last refresh: 13 hours ago. Use --force to refresh again.
gweep@gweepbook:~$ sudo fwupdmgr refresh --force
Updating lvfs
Downloading… [***************************************]
Successfully downloaded new metadata: 0 local devices supported
gweep@gweepbook:~$ sudo fwupdmgr update
Devices with no available firmware updates:
• FireCuda Gaming Dock
• Thunderbolt host controller
• ELAN0406:00 04F3:30A6
• Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB
• Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB
• System Firmware
• Type-C Video Adapter
• UEFI dbx
• USB3.0 Hub
• USB3.0 Hub
No updatable devices
gweep@gweepbook:~$

Wie man an diesem Beispiel sehen kann, ist es selbst in der bash kein Problem, ein Firmware Update durchzuführen. Sollte das Paket fwupd bzw. fwupdmgr nicht installiert sein, einfach mit sudo apt-get packagename nachinstallieren.

WiFi-USB-Adapter Installation

Ich habe im Zuge meines Plans mich etwas mit Pentesting zu befassen, habe ich mir zwei USB-Netzwerk Adapter zugelegt, welche ich sowohl direkt als auch über eine VM mit Kali-Linux verwende. Dabei handelt es sich um die beiden folgenden Adapter:

  • TP-Link TL-WN722N
  • Alfa AWUS036ACH

Einmal laufen die beiden Adapter unter Pop OS! 20.04 LTS auf meinem Razer Blade 15 2020 Base, wo ich sie durch VMware Workstation in eine Kali Linux VM durchreiche und einmal auf meinem älteren Lenovo X250 (12", 8GB Ram, Intel i7-5600U Prozessor und einer 500 GB 2.5" SSD).

Für die Installation der Treiber habe ich zwei Anleitungen für die jeweiligen Adapter zusammengeschrieben, welche im Wiki HIER (Alfa) und HIER (TP-Link) zu finden sind.

Zu guter letzte war ich der Meinung, dass ich mein Lenovo X250 optisch etwas an seine Aufgaben anpassen müsse, weswegen ich es mit einigen Sticker beklebt habe. Die Sticker sind übrigens Vinyl-Sticker, die fast rückstandsfrei runtergehen. Was bleibt, ist, dass man leicht sieht, dass dort einmal ein Sticker aufgeklebt war. Sollte bei Alu-Notebooks ohne Probleme komplett weg sein. Die Sticker habe ich, falls es wem interessiert, bei RedBubble bestellt. Nicht ganz günstig, aber ich bin bisher zufrieden damit gewesen.

Adobe Acrobat Reader - letzte Position merken

Unter Linux mit Ubuntu oder Pop OS! war es Standard, dass sich der PDF-Reader merkte, wo man sich beim jeweiligen PDF-Dokument das letzte Mal befunden hat. Unter Windows mit dem Adobe Acrobat Reader DC ist das ohne entsprechende Konfiguration nicht der Fall. Damit sich der Adobe Acrobat Reader merkt, wo das Dokumente das letzte Mal geöffnet war, sind folgende Einstellungen notwendig:

In der Menü-Leiste auf Bearbeiten > Einstellungen Dokumente > und hier die oberste Checkbox für Letzte Anzeigeeinstellungen beim erneuten Öffnen von Dokumenten wiederherstellen, aktivieren und unten auf OK klicken.

Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man Bücher ließt und nicht ständig wieder zum letzten Kapitel scrollen möchte.