Sturmkind - DR!FT Racer

Mir ist Sturmkind mit den DR!FT Racer schon einige Zeit bekannt. Es war noch vor der Sendung "Das Ding des Jahres" (eine von Stafan Raab produzierte Sendung - Hier geht es zum Video auf YouTube). Ich weiß nicht genau seit wann, aber ich weiß, dass ich sie durch das Video mit Smodo kenne.

Ich komme aus der RC Ecke, sprich ich bin mit 1:10 Autos gefahren, sowohl Verbrenner von Serpent als auch Elektro Buggy von Team Associated 2WD. In beiden Fällen auf Rennstrecken, ansonsten die Fahrzeuge, die mir sonst so im Laufe des Lebens unter kommt. Insofern war meine Begeisterung von einem Auto, das simuliert, das nicht auf klassischen vier Rädern fährt, nicht besonders groß.

Jetzt, 3-5 Jahre später, bin ich durch JP auf die Red Bull Drift Brothers gekommen und irgendwie hatte ich das Bedürfnis, etwas in die Richtung fahren zu wollen. Da ich das nicht unbedingt im Freien machen wollte, da mir keine Location bekannt ist, wo ich ein 1:10er entsprechend bewegen könnte, habe ich einen 1:16er von HPI geliebäugelt. Diese lassen sich angeblich nicht so sauber fahren, so das ich am Ende bei Sturmkind gelandet bin. Einen Tag später habe ich mir den Red Turbo Sport bestellt. Ich wollte den Turbo Motor haben, da ich vom Pfeifen des Blow-off-Ventils begeistert war.

Bevor ich auf das Produkt eingehe, möchte ich noch von meiner Story berichten. Meine Skepsis war nicht verflogen, daher habe ich mir alle DR!FT Videos auf YouTube von Sturmkind angeschaut. Vom Ersten bis zum aktuellsten. Die Letzten habe ich auf Twitch verfolgt. Es schwingt natürlich bei den Videos Begeisterung mit, auch wenn ich nach wie vor behaupten würde, die Begeisterung von Smudo war zu gekünstelt. Tut aber nichts zur Sache, ich kenne ihn nicht persönlich, vielleicht ist er ja wirklich so.

Als der Wagen bei mir ankam, wurde er aufgeladen und ich habe ihn ausprobiert probiert. Das erste, das mir bitter aufstieß, war, dass ich keine Tunings freischalten konnte, das geht nur mit Gymkhana. Gut, dachte ich, dann kaufe ich die im Shop genannte Vollversion nach. Ich persönlich würde es eher als Gymkhana Upgrade verkaufen anstatt den Produktnamen Vollversion. Das gibt mir den bitteren Beigeschmack, einen schlechten Deal gemacht zu haben. Wenn das die Vollversion ist, was habe ich dann gekauft? Eine Demo? Shareware?
Hat man Gymkhana freigeschalten, kann man theoretisch mit Drift Punkten Tunings freispielen. Ich sage deshalb theoretisch, weil man dafür ewig lange braucht. Das geht nur dann schneller, wenn man die Sticker dazu hat, die es zu Gymkhana gibt. Die muss man online kaufen. Im Form gibt es diese auch zum Selbstdrucken, hat mit dem Tintenstrahldrucker nicht funktioniert und der Edding, wie im Forum genannt, hat auch versagt.  Daher rate ich jedem Folgendes: Kauft gleich eine Gymkhana Edition, die Sport Edition ist für Bastler oder jene, die niemals Tunings freispielen wollen. Gut, es gibt eine Alternative, man kauft sich die Tunings mit echtem Geld frei (ist aber nicht gerade günstig). Klingt wie bei einem schlechten Game auf dem Smartphone? Finde ich auch. Später habe ich meine Betrachtungsweise selbst manipuliert, ich nenne es nun Sponsoring. 
Ich habe gleich zu Beginn das Auto auf 565 PS eingestellt und versucht, meine Drifts zu machen. In einem Video habe ich gehört, wie der Gründer Martin Müller, meinte das man dafür ca. 30 Minuten braucht, um reinzukommen. Ich war nach 2 Stunden nicht so weit und dachte schon, ich bin einfach nur unbegabt oder zu blöd. Allerdings war eine Verbesserung merkbar. Benutzt habe ich übrigens für den Aufbau einer "Strecke" die beim Auto mitgelieferten DR!FT RACING CURBS. Weil das aber dennoch alles andere als einfach war, mein kleiner Sohn auch gar nicht zurechtkam, dachte ich mir, ich kauf mir den Frontantrieb frei. Damit ging das Driften tatsächlich einfacher, wenn man Schotter und Rally Reifen dazu nahm, wurde es so richtig schön zu fahren. Ich habe dann im Forum vorgeschlagen, warum man denn den Antrieb gleich anbietet, mit dem könnte doch jeder fahren und müsste sich nicht lange einfahren. Dann kam der Tipp, man kann dafür ja das Clubsport Setting benutzen. Am nächsten Tag habe ich das Setting ausprobiert, sowohl im Rennen als auch im Drift ist das Auto wesentlich einfacher zu fahren und es macht damit auch so richtig Spaß. Das war am 29.4. Einen Tag später habe ich mir ein Gymkhana Teampack bestellt (habe ja nach wie vor keine Gymkhana Sticker), den Racetrack DR!FT Land sowie das Zubehör DR!FT Online-Games Pack.

Es gab aber auch technisch zwei Dinge, die interessant waren. Erstens: Die Sensoren eines Smartphones sind nicht unwesentlich. Ich habe erst für das Fahren mein Poco X3 NFC verwendet, ein Smartphone für 220 Euro, das nicht schlecht ist. Allerdings war die Steuerung zeitweise komisch. Zweitens: hat das Auto immer wieder komisches Ausreißer gehabt und Dinge gemacht, die nicht ins Spiel passten. Ich habe den Racer gereinigt, brachte aber keine Verbesserung. Dann stellte ich fest, ein Rad ließ sich leichter drehen als das andere. Ich habe dann das Auto soweit zerlegt (dafür gibt es ein Video auf YouTube ist wirklich kein Hexenwerk), die Zahnräder rausgenommen, angeschaut, wieder zusammengebaut und siehe da, beide gingen gleich locker. Da dürfte ab Werk etwas nicht ganz sauber zusammengebaut worden sein, die seltsamen Dreher beim Anfahren und auch beim Returgang waren damit Geschichte. 
Von meinem neuen Arbeitgeber habe ich als Diensttelefon ein iPhone bekommen. Also dachte ich mir, ich probiere es mal damit und musste feststellen, es geht wesentlich besser als mit dem Poco X3 NFC. Das Auto machte aber trotzdem ab und an beim Fahren komische Dinge wie ein plötzliches eindrehen. Allerdings, seit den Clubsport Settings nicht mehr bin aber erst eine Akkuladung damit gefahren, soll also aus aktueller Sicht noch nichts bedeuten. Und falls die Frage aufkommt: Ja, Firmware Update wurde am Auto installiert und nein, man braucht kein iPhone, es soll nur verdeutlichen, das es unter Umständen mit einem anderen Smartphone, wo der Hersteller etwas mehr Wert auf die Sensoren legt, besser gehen kann. Die Probleme sind offensichtlich nicht unbekannt, aber auch nicht Gang und gebe. Support gibt es natürlich und der soll auch gut sein, ich habe mich noch nicht an ihm gewendet. 

Um das nun abzuschließen: Es macht auf alle Fälle Spaß, ich empfehle jedem Einsteiger, die Gymkhana Edition zu kaufen, anstatt die Sport und mit dem Clubsport Settings zu beginnen. Leider sind die Tage, wo ich ungestört damit fahren kann, sehr gering. Das wirklich letzte mal, setzte sich mein kleiner Sohn auf die Strecke und war unmotiviert, mich weiter fahren zu lassen, er war nach dem Kindergarten müde und grantig :)

Nach der Story kommt im nächsten Teil mehr zu dem Produkt und was es alles kann.

Pop!_OS 20.04 LTS leider nicht geil

Ich bin vor einiger Zeit zu Pop!_OS 20.04 LTS gewechselt, da mir vor allem die Farben und das Design der GUI gefallen hat. Ebenso das einige Pakete schon installiert waren, die mir Arbeit abgenommen haben (z. B. Druckertreiber). Allerdings hatte ich schon zweimal ernsthafte Probleme mit der Version. 

Pop!_OS ist eine Distribution von System76 die Notebooks vertreiben, die sie mit Linux ausliefern, genauso wie Tuxedo aus Deutschland. Beide verwenden die Geräte von Schenker, womit sie sich mehr oder weniger nicht unterscheiden.
Pop!_OS baut auf Ubuntu auf, in diesem Fall auf die Ubuntu Version 20.04 mit dem LTS (Long Term Support), was dafür steht, das bei dieser Version lange supported wird und man legt Wert auf hohe Stabilität. Alle zwei Jahre kommt die LTS Version auf den Markt und wird 5 Jahre supported.
Das Gute an Pop!_OS is, es kommen oft Updates, das schlecht ist, sie werden wohl schlecht getestet oder vermutlich nur auf den Geräten von System76 (und ein paar andere). Ich weiß es nicht genau, aber ausreichend definitiv nicht, sonst hätte ich nicht so Probleme mit den Grafikkarten Treiber gehabt. Mein aktueller Fall war, dass sich erst die von Pop!_OS ausgelieferten nvidia-Treiber nicht installieren haben lassen, kaum konnte ich sie installieren, ging nur noch der IntelChip vom Intel i7 Prozessor. Auf github habe ich gelesen, dass man sudo apt full-upgrade ausführen soll, das führte aber leider zu keiner Verbesserung. Ich habe dann die Treiber deinstalliert und per Hand installiert, gleiches Problem. An sich wäre das nicht so schlimm gewesen, nur leider schafft er der Intel-Chip nicht über die Seagate Firecuda Gaming Dock, die beiden Bildschirme, die ich angeschlossen habe, anzusteuern.

Da das nun nicht das erste Mal war, habe ich nun Pop!_OS von der Festplatte gelöscht und mir das aktuelle Ubuntu 21.04 installiert. Lustigerweise läuft es gefühlt wesentlich flinker, das Notebook ist leise. Ein Problem konnte ich aber schon als Ubuntu Problem identifizieren, das auch unter Pop!_OS auftaucht. Wenn ich einfach nur den Deckel des Notebooks schließe, geht es zwar in den Ruhemodus, mache ich den Deckel aber wieder auf und melde mich an, dauert es nicht lange, bis sich das Gerät wieder sperrt und das passiert dann in einer Dauerschleife. Entweder man schafft es, sich anzumelden und dem Gerät den Shutdown bzw. Reboot zu verpassen, oder aber man muss den Stromschalter solange drücken, bis sich das Notebook abdreht. Ich habe noch nicht nachgesehen, ob sich das Problem fixen lässt, aber das ist mir schon länger im Dorn im Auge. Ich dachte ursprünglich, dass es sich um ein Pop!_OS Problem handelt oder eines der Version 20.04. Bei 21.04 ist das Problem aber leider immer noch vorhanden (dazwischen gab es noch 20.10). Das wäre irgendwie ein Grund, um Windows auf dem Razer Blade 15 2020 zu installieren. Wenn Windows nur nicht so sehr wie Windows wäre ;)

Ich würde wieder zu Pop!_OS zurückkehren, wenn die Distribution stabiler werden würde und das Team um die Distribution einfach besser aufpassen würde, was sie da Deployen. Da ich das Gerät auch teils im Job einsetze, erwarte ich mir ein Stabiles OS und nicht eine Bastler-Distribution.

Tails 3.18 ist da

Auch wenn die Information etwas verspätet ist, die neue Version von Tails (7.18) ist da. Zum Download geht es hier.

Tails ist eine Linux-Distribution, die auf sicheres Surfen im Internet konfiguriert wurde, im Idealfall wird sie von einem USB-Stick oder einem ISO-File in einer Virtuellen-Maschine verwendet und keine Daten gespeichert. Zusätzlich kommt auch noch Tor zum Einsatz. Mehr Informationen zu Tails findest Du unter anderem auf Wikipedia.

OpenVAS in Wiki

Ich habe auf Udemy das Training Kali Linux für angehende Hacker und PenTester abgeschlossen. Ich bin aktuell dabei, die Notizen, die ich mir dabei gemacht habe, zu digitalisieren. Dabei habe ich erst mal eine Wiki Seite zu OpenVAS eingerichtet und beschrieben, wie OpenVAS zu installieren ist, da sich diese im aktuellen Kali Linux (2021.1), zu der vom Training angegebenen Installation unterscheidet.

Aktueller Status

Ich dachte mir, ich melde mich nun wieder einmal und erkläre, warum es aktuell zu keinen neuen Inhalten kommt. Zum Ersten stehe ich vor dem Wechsel des Unternehmens, es gab zwar nicht viel dahingehend zu erledigen, allerdings habe ich den persönlichen Abschluss gebraucht. In den letzten Wochen habe ich vor allem abends recht viel Counter-Strike gezockt, weswegen mir auch oft die Zeit gefehlt hat. Mein kleiner Sohn wurde krank, dann hat er mich angesteckt. Leider ist im Kindergarten ein Kind an Corona erkrankt und auch Eltern (verschiedene Familien), womit wir ihn zur Sicherheit auch gleich mal zu Hause gelassen haben. Glücklicherweise waren die Verläufe alle samt recht harmlos (also ohne Spitalaufenthalt). 

Die verbleibende Zeit habe ich mit Lesen verbracht (Ghost in the wires von Kevin Mitnick (EN)), befasse mich mit Kali Linux über ein Video-Training auf Udemy, schaue mir Serien auf Englisch an, um meine Kenntnisse der Sprache zu verbessern, außerdem habe ich damit begonnen, mich wieder mit LaTeX zu befassen (ist schon sehr lange her seit dem letzten mal). Dazu kam auch noch die Spielerei mit dem DR!FT Racer von Sturmkind (wird noch was dazu kommen).

Kurzum, es sind viele Dinge mit denen ich mich aktuell beschäftige, nicht alles ist wirklich produktiv, aber es gibt immer Zeiten in denen man nicht so motiviert ist. Das ist OK, solange man sich selbst rechtzeitig in den Hintern tritt und wieder weiter macht. Für den Blog sind die Themen entweder noch nicht interessant, oder zu umfassend um sie in einem Blogpost zu präsentieren bzw. bin ich noch nicht bereit einen Post darüber zu schreiben (z. B. für den DR!FT Racer). 

In Zukunft wird es vermutlich auch wieder mehr Windows Themen geben, da meine Tätigkeiten beruflich erst mal wieder in Richtung Windows gehen werden. Aber keine Angst, privat werde ich Linux nicht durch Windows oder Mac OS ersetzen. 

PowerShell kurz & gut

Dieses Buch ist wie für die Serie bekannt, ein typisches Buch, das vor allem als Nachschlagewerk dienen soll.

Das Buch beschreibt von der Installation, der Hilfe, die Grundlagen bis hin zu (W)MI, Reguläre Ausdrücke, Schleifen, Datentypen und Klassen, uvm.

Als einfacher Windows Benutzer wird man die PowerShell eher kaum bis gar nicht benutzen, als Windows System Administrator kommt man allerdings kaum noch drum herum. Manche Dinge lassen sich nur über die PowerShell lösen, manche kann man per Scripts einfach lösen als über die Maus oder teure Software. Es wird übrigens auch auf die PowerShell 5 als auch 7 eingegangen.

Man kann mit diesem Buch auch von null Anfangen, es geht darin allerdings recht flott voran. Wer sich mit solchen Dingen schwerertut, sollte dieses Buch dann mit dem im Juni 2021 erscheinenden Buch PowerShell 7 und Windows PowerShell vom gleichen Verlag ergänzen. Wer das Buch nur für die gelegentliche Unterstützung nutzen möchte, tut gut, es sich in Papierform zu nehmen. Die kurz & gut Reihe ist klein und passt gut auf jedem Schreibtisch.

Autor: Thorsten Butz
Verlag: O'Reilly
Preis: 14,90 € / 11,99 € E-Book
ISBN: 978-3-96009-145-5