Lernplan 2022 Q1

Nachdem ich letztes Jahr einige Bücher gelesen habe und einige Videotrainings durchgemacht habe, geht es auch dieses Jahr weiter. Gestartet habe ich dieses Jahr mit folgenden Büchern:

  • Hacking - Der umfassende Praxis Guide (mitp Verlag)
  • Manjaro Linux - Der umfassende Praxis-Einstieg (mitp Verlag)
  • IT-Handbuch für Fachinformatiker*innen (Rheinwerk Verlag)

Letzteres habe ich noch nicht begonnen, dazu wird sich dann noch ein weiteres Buch gesellen zum Thema Programmierung.

Videotraining bin ich aktuell an folgenden dran:

  • C Komplettkurs: Praxisnahe Programmierung für C Einsteiger (Jan Schaffranek / Udemy)
  • Ethical Hacking with Hak5 (Udemy)

Das letzte Videotraining habe ich schon im letzten Jahr gestartet, bin ich zur hälfte durch, habe nur bisher nicht die Zeit gefunden, die für mich eigentlich relevanten Themen durchzugehen (Rubber Ducky und Bash Bunny). 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mit dem Manjaro Linux Buch am ehesten fertig bin, da das Hacking Buch mit über 1200 Seiten und das IT-Handbuch für Fachinformatiker*innen mit über 1300 Seiten seine Zeit brauchen werden. Bei den Videotrainings bin ich bei C dran, bisher noch motiviert, aber meist verlässt mich die Motivation beim Programmierenlernen irgendwann. So zumindest bisher bei Python. 

Wohin die Reise dieses Jahr noch gehen wird, ist unklar, aber das ist der Einstieg und der wird mich einiges an Zeit kosten. Ich bin mir aber recht sicher, dass ich bei dem Thema Hacking/Pentesting dran bleibe, weil es mich schon immer interessiert hat. Und wenn ich es schon nicht als Job machen kann, dann zumindest als Hobby.

Probleme mit Ubuntu 20.04 LTS und VMware

Das Problem, das ich mit VMware Workstation 16 Pro und Ubuntu 20.04 LTS bzw. Pop!_OS 20.04 hatte, war das nach einem Update VMware beim Starten immer Probleme mit vmnet und vmmon. Bzw. tritt das Problem aktuell bei jedem Kernel Update auf (das Problem hatte ich früher nicht, ich führe es daher auf VMware zurück). Ebenso kann das Problem bei 21.10 auftauchen und nicht bei jedem Gerät. So läuft es auf einem alten Lenovo Thinkpad T430s auch nach einem Update (beim letzten Test).

Um das Problem zu beheben, braucht man eine Shell und gibt folgende Abfolge von Befehlen ein:

cd /usr/lib/vmware/modules/source
sudo tar xvf vmnet.tar
cd vmnet-only
sudo make
cd ..
sudo tar xvf vmmon.tar
cd vmmon-only
sudo make
cd ..
sudo cp vmmon.o /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/misc/vmmon.ko
sudo cp vmnet.o /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/misc/vmnet.ko
sudo depmod -a
sudo systemctl restart vmware.service

Die Informationen habe ich übrigens von HIER.

Razer Notebook back to Linux

2 Monate habe ich durchgehalten, nun musste Windows 11 wieder von meinem Notebook weichen. Natürlich freiwillig. Warum? Tja, wo soll ich anfangen. Erst einmal funktioniert meine Seagate Barracuda Gaming Dock nicht ordentlich mit Windows 11. Wenn beide Bildschirme verbunden sind und ich starte Netflix oder Amazon Prime Video, wird einer der Bildschirme schwarz. Drucken auf meinem Netzwerkdrucker (Canon G5050) funktioniert auch nicht nur, wenn ich die Dock vom Notebook trenne. Das habe ich Seagate gemeldet, dauert aber auch schon über ein Monat.

In der Arbeit habe ich einen Bluescreen gehabt sowie einen Blackscreen. Die Monitore (Dell) gehen nach einem gesperrten Bildschirm bzw. bei einem Neustart oft nicht oder einer geht an der andere aus und das abwechselnd, bis ich beide neu einschalte.

Gestern beim Daten kopieren habe ich einen neuen Ordner erstellt, worauf Win11 dort Daten abgelegt hat ohne das ich dafür eine Anweisung gegeben habe. Davon mal abgesehen, ist Windows 11 auch ein Ressourcenverschwender. Ja ich habe 64 GB Ram allerdings nicht, um diese zu verschwenden. Ich habe Test-VMs laufen, eine größere Lab-Umgebung. Davon mal abgesehen funktioniert das Speicher Management mit Linux und VMware wesentlich besser. 

Ich habe das Gefühl, das es mit dem letzten Update schlechte geworden ist. Eigentlich wollte ich schon mal zuvor wieder Linux einsetzen, hatte allerdings Probleme mit VMware Workstation. Danach habe ich das ganze mit Manjaro auf einem anderen Notebook probiert, letzt endlich leider erfolglos. Gestern habe ich dann wieder meine alte Distribution installiert, Pop!_OS und das Problem aus der Welt geschaffen.

Ich bin glücklich, wieder Linux auf meinem Notebook installiert zu haben. Mein nächstes Notebook wird übrigens ein Tuxedo. Ich habe genug von den Spielereien.

Windows PowerShell 5 und PowerShell 7

Die PowerShell, vor allem in der Version 5.x ist für Windows Administratoren ein wichtiges Instrument, je nach Systeme auch unumgänglich weil sich manche Aufgaben nicht ohne der PowerShell umsetzen lassen. Alles darüber hinaus bleibt meiner Meinung nach Geschmackssache. Ich benötige die PowerShell in den meisten Fällen um irgendwelche Auswertungen zu erstellen, diese in eine csv-Datei zu exportieren und in Excel auszuwerten.

Privat habe ich nur ein Backup-Script mit der PowerShell erstellt, mit dem ich wöchentlich meine Daten vom Notebook auf einer externen Disk speichere (Ich habe extra fürs PowerShell lernen Win11 auf meinem Notebook installiert).

Zu diesem Buch: Der große Vorteil von diesem Buch ist, das es sowohl die PoSh (PowerShell) in der Version 5 als auch 7 behandelt. Somit hat man einen Einstieg in beide PoSh Welten (oder auch PS geschrieben), spart Platz im Bücherregal und Geld.

Das Buch beginnt mit dem PowerShell-Basiswissen, dazu gehört unter anderem auch die Geschichte der PowerShell, erste Schritte, erste Befehle, Hilfefunktionen, Pipelining, Ausgaben usw. bis hin über Themen wie Core-Server oder PoSh 7 für MacOS und Linux (falls, das jemand brauchen sollte).

Der zweite Teil wird als Aufbauwissen bezeichnet, befasst sich mit .NET-Klassen in der PoSh, COM-Klassen, WMI, einbinden von C#, VB.NET, API-Aufrufe, Fehlersuche uvm. Teil drei dann um den Praxiseinsatz mit Office, Datenbanken, Dateisystem, Bitlocker, Windows Defender, Hardware- und Softwareverwaltung usw.

In vierten Teil des Buches geht es dann um die Entwicklung von Commandlets, PoSh-Module erstellen und Hosting der PowerShell.

Alles in allem ist dieses Buch sehr umfangreich, ein ordentlicher Schmöker und definitiv nicht als Taschenbuch zu bezeichnen.

Zu meinem Fazit: Ich schreibe das nicht als PowerShell Profi, denn das bin ich nicht. Ich nutze das Buch vor allem als Nachschlagewerk. Da sich an der PowerShell 5 nichts mehr ändern wird, bleibt das Buch also auch auf längere Sicht noch brauchbar (was heute selten vorkommt bei einem IT-Fachbuch). Was mich vielleicht am Ende etwas ärgert, ich habe nur die eBook-Version. In Papierform wäre es klüger gewesen, denn dann könnten auch meine Kollegen nachschlagen.
Das Buch kann ich übrigens mit ruhigen, gewissen empfehlen.

Autor: Holger Schwichtenberg
Verlag: Hanser
Preis; 39,90 €
ISBN: 978-3-446-46081-2

I love coffee.

Als ich dieses Jahr nach einer Möglichkeit gesucht habe, Kaffee so umweltfreundlich wie mir möglich zuzubereiten, bin ich an die Zubereitung mit der French Press gekommen. Seitdem habe ich keinen Nespresso Kaffee mehr getrunken. Ich habe mir als ersten Kaffee einen 1,1 KG Kaffee dazu gekauft. Den finde ich nach all den anderen Kaffee die ich probiert habe nicht mehr so gut. Daher habe ich nach einer Möglichkeit gesucht wie ich die verbliebenen Bohnen zum Basteln nutzen kann. Das ist das erste Ergebnis.

Windows Terminal (Windows 11)

Das Windows Terminal ist seit Windows 11 per default installiert. Unter Windows 10 konnte man den Windows Terminal per AppStore installieren. Unter Linux habe ich das Terminal oft durchscheinend konfiguriert, durch Zufall habe ich gesehen, das dies auch unter Windows 11 funktioniert (angeblich auch schon unter Windows 10).

Um das entsprechend zu konfigurieren, muss man oben in der Leiste auf den > nach unten klicken, um ins Menü zu kommen, auf Einstellungen (Ctrl+,) und links im Menü unten auf JSON-Datei öffnen und unter "profiles": folgendes hinzufügen:

"useAcrylic": true,
"acrylicOpacity": 0.75

Speichern und ggf. das Windows Terminal neu starten, sollte aber nicht notwendig sein. Der Wert 0.75 verändert an der Stelle nur wie stark die Farben durchscheinen, nicht aber den Grad wie stark der Hintergrund verschwommen wird.