Computer-Netzwerke

Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich beruflich zwar mit Netzwerken zu tun habe, aber selbst kein Netzwerker bin. Als System Administrator bzw. System Engineer sind Netzwerke Teil des Jobs, aber auch privat kommt man darum nicht herum (Router, WiFi, usw.).

Dieses Buch bietet einen guten Einstieg in die Welt der Netzwerke und bringt ebenso Informationen zum aktuellen Status zum Thema IP v6. Der Schwerpunkt liegt definitiv auf den Netzwerken, es werden aber auch Themen angeschnitten wie SSH, SFTP, VPN, Telefonie usw.

Das Netzwerkthema selbst erstreckt sich vom ISO-Schichtenmodell über verschiedenste Protokolle der Planung und Umsetzung von Netzwerken, Kabeltypen und welche Kabel wann zum Einsatz kommen. Auch alte Netzwerktypen werden angerissen, die ich aber in laufe meiner Laufbahn nicht mehr gesehen habe. Ich würde sagen BNC 10 MBit Netzwerke sind teil der Geschichte, sollten aber kaum noch aufzufinden sein.

Themen wir Switches und Router werden angerissen, eine vollständige Erklärung der gängigen Typen ist aber (verständlicherweise) nicht möglich. Wer also das Buch durch hat, ist noch nicht am Ende von Netzwerken angelangt, hat aber ein Grundwissen, mit dem man weiterarbeiten kann.

Alles in allem ein gutes Buch für all jene, die sich mit Netzwerken befassen wollen und ein Grundverständnis erlangen möchten. Am Ende der Kapitel gibt es immer wieder eine kleine Prüfung des eigenen gelernten Wissens. Es ist auch ein nettes Nachschlagewerk. Ein Netzwerker, der täglich damit zu tun hat, wird meiner Meinung nach allerdings nicht allzu viel aus diesem Buch mitnehmen können.

Autor: Harald Zisler
Verlag: Rheinwerk Verlag
Preis: 29,90 € Buch / 26,90 € E-Book
ISBN: 978-3-8362-7787-7

Das Copyright für das Bild liegt beim Verlag.

Photoshop in einer VM

Eines der Dinge, die mir in Linux fehlt, ist Photoshop. Allerdings fällt es mir auch nicht all zu schwer darauf zu verzichten, ich habe nur einfach aktuell andere Dinge zu tun, als mich eingehend mit Gimp und Darktable zu befassen. Somit dachte ich mir, ich verwende Adobe Photoshop in einer VM (Virtual-Machine). Dazu habe ich ein Windows 10 in einer VM unter VMware Workstation 16 Pro unter Pop!_OS 20.04 LTS installiert. Darin dann Adobe Photohop CS. Soweit so gut. Bis zu dem Zeitpunkt, wenn ich in die Einstellungen von Photoshop möchte, dann kommt es zu einer Fehlermeldung.

In einer Windows VM auf einem Windows Server mit Hyper-V funktioniert es. Allerdings muss man auch sagen, dass die VM wesentlich langsamer läuft als unter Linux mit VMware Workstation. Lightroom wurde teilweise extrem langsam, macht also keinen Spaß.
Die VM habe ich an sich auch nur dafür eingerichtet, um ganzen Fotos, die ich in LR bearbeitet hatte, zu exportieren. Mittlerweile kann ich die VM löschen, alle RAW-Files liegen sortiert auf einer Festplatte und wurden in Darktable importiert.

Ich habe noch ein älteres Notebook mit einer Quad-Core CPU und 16 GB Ram sowie mit einer 500 GB SSD verbaut. Darin befindet sich auch ein Grafikchip von nvidia, der GT 730.

Der Beitrag ich leider keine Lösung für ein Problem, aber vielleicht kann dieser Test dem einen oder anderen die Arbeit ersparen, es so zu versuchen. Schade ist des dennoch, auch wenn die Adobe Produkte in den letzten Jahren vor allem an Stabilität verloren haben, war die Software immer angenehm zum Arbeiten (vermutlich aus der Gewohnheit heraus). Nun bleibt mir nichts mehr anderes übrig, als der Firma Adobe den Rücken zu kehren. Mit Oktober ist dann auch endgültig Schluss mit der Creative Cloud, ich werde nicht mehr verlängern.

Unter Windows Server mit Hyper-V

Unter Linux mit VMware Workstation Pro

ownCloud - Probleme mit dem löschen von Dateien

Beim Löschen von Dateien hatte ich das Problem, das ich manche Dateien in meinem ownCloud Ordner nicht löschen konnte. Egal ob auf meinem Endgerät oder auf meinem ownCloud Server via GUI (im Browser). Die Lösung des Problems ist eine Änderung in derconfig.php welche in /var/www/html/owncloud/config/ zu finden ist. Statt vim kann auch jeder andere Editor verwendet werden, z. B. nano.

sudo vim /var/www/html/owncloud/config/config.php

Folgende Zeile hinzufügen:

'filelocking.enabled' => false,

Nach dem Speichern der Änderung das Service oder das System/VM restarten und die Daten löschen.

Hello everybody out there using Linux

Eigentlich begann der Betreff einst mit „Hello everybody out there using minix“. Es war Linus Torvalds, der Schöpfer von unserem geliebten Betriebssystem Linux. Ich wollte diesen Blog mit ähnlichen Worten beginnen, wenn es auch nicht mein Ziel ist, ein Betriebssystem in die Welt zu setzen.

So begann es beim alten Blog, so geht es weiter. Ich nutze den Blog als Sprachrohr für eigene Meinungen (in der Regel in der Kategorie /dev/null zu finden), aber auch um Erfahrungen zu vermitteln, Informationen zu teilen, Wissen weiter zu geben und verfasste Anleitungen zu teilen. 

Beruflich bin ich IT System Engineer oder auch System Administrator. Sowohl im Windows als auch in Linux Umfeld. Privat nutze ich ebenso beide Welten, vorwiegend allerdings Linux.

Es werden nach und nach noch alte Inhalte wieder auftauchen, wie es auch zuletzt passiert ist. Ebenso werde ich an der Homepage weiter arbeiten, je nachdem wie viel Zeit mir dafür übrig bleibt. 

Wie sicher auffällt, der Blog ist neu, es gibt nun ein Wiki für kleine und kurze Anleitungen. Die Homepage ist in HTML und CSS geschrieben, hier werden nur Inhalte freigegeben und die Links verwaltet. Am liebsten hätte ich eine reine HTML Seite gemacht, allerdings ist es mit der Darstellung auf Smartphones dann nicht mehr ganz so einfach.

Ich hoffe das der eine oder andere etwas findet das er sucht. Weitere Inhalte folgen. Wem einstweilen langweilig ist, der kann z. B. Papierflieger falten :) Ich bin übrigens auch auf diaspora* unter gweep zu finden.

Terminal im „Benchmark“

Vor einiger Zeit habe ich gelesen, das Alacritty ein schneller Terminal ist, da dieser die GPU nutzt. In einigen Videos gab es größere Unterschiede zwischen dem Standard Terminal wie er bei Ubuntu mitgeliefert wurde und Alacritty. Da ich in Kürze mein Notebook sowieso neu installiere, dachte ich mir, ich schau mir mal an, wie schnell Alacritty tatsächlich ist.

Ich verwende aktuell Pop OS! 20.04 mit einem Razer Blade 15 2020 Base Notebook (i7-10750H, 64 GB DDR4 3200 CL16 Ram und 2x 1 TB SanDisk Pro NVMe M.2 PCI-e 3.0 SSD’s und einer GeForce RTX 2070 Max-Q). Daher stehen die Chancen für alle Terminals gut, viel aus der Hardware rauszuholen.

Verwendet habe ich den Standard-Terminal, den Cool Retro Term und Alacritty. Eindeutig ist Alacritty der schnellste, gefolgt von Cool Retro Term und zu guter Letzt der Standard Terminal von Pop OS! bzw. Ubuntu.

Systeminfo

NAME="Pop!_OS" VERSION="20.04 LTS" ID=pop ID_LIKE="ubuntu debian" PRETTY_NAME="Pop!_OS 20.04 LTS" VERSION_ID="20.04" HOME_URL="https://pop.system76.com" SUPPORT_URL="https://support.system76.com" BUG_REPORT_URL="https://github.com/pop-os/pop/issues" PRIVACY_POLICY_URL="https://system76.com/privacy" VERSION_CODENAME=focal UBUNTU_CODENAME=focal LOGO=distributor-logo-pop-os

Kernel: 5.8.0-7630-generic

Der Test mit einer einfachen Ausgabe time find /:


Ausgabe standard Terminal in Pop OS!


Ausgabe mit Cool Retro Term


Ausgabe mit Alacritty

Das Ganze nochmal getestet mit tree, sprich time tree /:


Ausgabe mit Standard Terminal


Ausgabe mit Cool Retro Term


Ausgabe mit Alacritty

Fazit: Ja, Alacritty ist schneller, selbst Cool Retro Term ist schneller (was ich nicht erwartet hätte), allerdings, wenn man nicht gerade ein Dateisystem vorfindet, das vollkommen zugestopft ist oder man nicht ständig am Dateiensuchen ist, lohnt sich der Unterschied eher nicht. Ich würde sogar eher davon abraten, da ja bekanntlich mit jeder neuen Software eine Fehlerquelle und damit Sicherheitslücke mehr am System zu finden ist.

Die UNIX Story

Wie der Titel schon verrät, handelt es sich bei Die UNIX-Story um die Geschichte um Unix von Brain W. Kernighan. Wer sich für die Geschichte um die IT, in diesem Fall UNIX interessiert, wird hier fündig. Für mich war es sehr interessant, da ich mich bisher nur um die Story um Linux befasst habe, allerdings nicht um UNIX (das eine oder andere hat man natürlich schon mal wo gelesen). Interessant finde ich das so vieles noch heute in Verwendung ist, das mir bei Linux begegnet. Und wer Linux kennt, weiß, das es kein besseres Betriebssystem auf dem Markt gibt. Da ist es schön, auch etwas mehr über den Ursprung des geliebten OS (Operating System) zu kennen.
Ich finde es ist eine gelungene Zusammenfassung und ich bin froh, dieses Buch neben andere in meiner Sammlung zu haben. Es gibt einfach ein paar Bücher, die sind für mich ein must have und dieses Buch ist so eines.

Autor: Brain W. Kernighan
Verlag: dpunkt.verlag
Preis: 24,90 Euro
ISBN: 978-3-86490-778-4

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