DHCP Icon Reference

Ich hatte heute den Fall, dass es beim SCCM Deployment ein Problem gab und ich auf der Suche nach der Ursache war. Beim DCHP-Server fiel mir dann auf das er ein blaues Symbol mit einem weißen Rufzeichen hat. Irgendwie schon vergessen, was es bedeutet und daher dann gegooglet und dann stand da "Keine IP-Adressen mehr frei". Was komisch war, da sonst kein Scope mit dem Symbol versehen war. Ich bin dann beim nochmaligen hinschauen drauf gekommen, dass ein Scope auf inactive gesetzt war und somit das Symbol ausgegeben wird. Der DHCP war im Übrigen nicht das Problem mit dem Deployment.

Hier ein Link auf die Seite von Microsoft zur DHCP Console Icon Reference. Könnte vielleicht mal hilfreich sein.

Cyberkrieg und seine Folgen

In einem Beitrag von heise.de geht es um eine Warnung der USA (Joe Biden) das Cyberattacken zu einem Krieg mit Waffen führen kann. Den Artikel kann man HIER nachlesen.

Ich habe in meinem Urlaub das Buch Hacker: Angriff auf unsere digitale Zivilisation gelesen sowie Click here to Kill Everybody begonnen. In den Büchern geht es generell um das Thema Hacking und Hacker, die Gefahren und die Fälle die schon passiert sind und über Spekulationen wie es weiter gehen wird und könnte.

Fakt ist, die großen Länder hacken sich seit Jahren gegenseitig, manipulieren, wo auch immer es um Vorteile geht. Russland lässt angeblich Hackergruppen für die Regierung hacken, fliegen sie auf, weiß die Regierung nichts davon. China macht kein Geheimnis daraus, das Land ist so oder so am besten Weg, die Weltmacht in Wirtschaft und Technologie zu übernehmen, wenn es nicht bereits schon geschehen ist. Gerade was KI angeht, sind sie ganz weit vorne dabei. Europa hat hier in jeder Hinsicht verschlafen, ich sehe für Europa aktuell eher eine schlechte wirtschaftliche Zukunft (ich bin aber auch kein Wirtschafts Experte). Wir hinken einfach hinten nach. Nordkorea spielt in Sachen Hacking ebenso eine große Rolle, hier wird ebenso geklaut was das Zeug hält.

Das Schlimme ist es Hacken nicht nur Blackhat Hacker System von Firmen, Regierungen, Banken etc. sondern auch die Regierungen sich gegeneinander. Jeder versucht sich einen Vorteil zu ergaunern. Darüber hinaus will man jeden Menschen überwachen (bzw. tun es). Die USA sammelt über jeden Erdbürger Daten. Jedes US Unternehmen muss Daten abliefern, absolut egal welche DSGVO wir auch haben, das juckt niemanden. Unternehmen, die ihre Daten in Office 365 deponieren, die Daten in Europa liegen haben möchten, haben nichts gewonnen. Das interessiert die USA nicht, die NSA darf dennoch Daten sammeln. Man möge nun der Meinung sein, eine Einrichtung wie die NSA kann nicht gehackt werden? Das bekannteste Beispiel ist Edward Snowden. Sein Ziel war zwar für unser alle Wohl, aber es zeigt auch das Informationen dennoch abhandenkommen können. Und der gemeine Hacker, der einen Weg gefunden hat, an Daten zu kommen, wird seinen Hack nicht an die große Glocke hängen, um so lange davon zu profitieren, bis es auffällt. Nicht anders machen es übrigens auch die Regierungen. Auch diese nutzen Sicherheitslücken in Betriebssysteme und Applikationen zu ihren Vorteil, ohne Firmen wie Microsoft, Apple, Google etc. darüber zu informieren. Die Sicherheitslücken bleiben offen, bis sie jemand anderes publiziert. Und in Europa? Bahnt sich ein ähnliches Spiel an. In Deutschland wieder ganz aktuell der Bundestrojaner, was hinter verschlossenen Türen passiert, wissen wir nicht.

Und immer noch nutzen viele Menschen ein Gerät für alles, das Smartphone. Onlinebanking, Chat, Handysignatur, grüner Pass und ein Ende ist nicht in Sicht. Die EU möchte eine Plattform schaffen, wo jeder Bürger alle seine Daten einpflegen kann. Und das alles über ein Gerät, auf dem zahlreiche Apps installiert werden? Mitunter sind im Appstore Schadprogramme enthalten, die von Google und Apple unentdeckt bleiben.

Es wird langsam Zeit, dass sowohl die Menschen als auch die Regierung umdenkt und sich dem ganzen Gefahrenpotenzial bewusst werden, anstatt es zu belächeln bzw. zu ignorieren. Es werden Wasserwerke und Kraftwerke gehackt, das ist kein Sci-Fi, das ist Realität und passiert. Wenn die Stromversorgung zusammenbricht, bricht auch die Wasserversorgung zusammen und innerhalb kürzester Zeit bricht Chaos aus. Im Roman Blackout wird dieses Szenario ganz gut beschrieben. Auch wenn das Buch ein Roman ist, ist das was dort beschrieben wird keine Fantasie. Es ist möglich.

Das Thema IT-Sicherheit ist ein großes und für mich sehr interessantes Thema. Ein Grund, warum ich mich mit dem Thema Ethical-Hacking und IT-Security befasse. Möglicherweise wird es in Zukunft auch mein Job oder ein Teil meines Jobs. Es ist auf alle Fälle ein sehr wichtiges Thema, egal ob in einem Unternehmen, in einem Krankenhaus, Polizei, Ämter, Energieversorgung und vor allem auf Landesebene und genau genommen auch für die ganze Welt. Denn wenn es jemanden gelingt, Kernkraftwerke zu manipulieren und die Reaktoren zerstört, haben wir ganz andere Probleme. Ganz abgesehen von den zahlreichen Waffen, die weltweit in Silos und Labore herumstehen (egal ob chemisch, biologische oder atomare). Das hier Beschriebene ist nur ein Teil des Netzes an Unsicherheit. Ich habe schon erlebt, das Unternehmen Hacker bezahlt haben, um nicht geschädigt zu werden, ich habe erlebt, wie ein Verschlüsselung-Trojaner das ganze Netzwerk lahmgelegt haben und es einige Wochen gedauert hat, das alles wieder lief (und das ging noch glimpflich aus). Und das waren nur "kleine" wirtschaftliche Schäden. 

Biohacking ist im Übrigen auch ein Thema. Und es ist keine Fiktion mehr. Man musste auch schon Herzschrittmacher patchen, weil diese angreifbar waren und sind. Die Zukunft bietet auch hier viel Gefahrenpotenzial. 

Nachtrag: Ein Link zum Thema KI vs KI > heise.de

Nachtrag 2: Apple - das ist der Anfang der totalen Überwachung. Ich bin ganz klar gegen Kinderpornographie, aber das hier ist nur ein Vorwand. 

Aus einer Windows Hyper-V VM den Host auslesen

Ich hatte vor 2 Tagen das Problem, das ein Server im Monitoring einen Alarm auslöste, aber nicht klar war, ob das Problem an der VM, einer Applikation oder dem Hyper-V-Host liegt. Da ich die VM in den üblichen Hyper-V-Clustern nicht finden konnte, wollte ich herausfinden, auf welchem Host die VM läuft.

Dazu gibt es mehrere Wege. Einmal per Registry, einmal lokal am System per PowerShell-Script oder auch von einem Remotecomputer, der entsprechend die VM erreichen kann.

Per Registry ist mir persönlich zu lästig, ich klicke mich nicht so gerne durch, aber der Vollständigkeit halber die regedit öffnen und sich durch diese dann durchklicken:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Virtual Machine\Guest\Parameters

Dort unter PhysicalHostNameFullyQualified bzw. PhysicalHostName.

Einfach ein Script erstellen, entweder am lokalen System und auf das entsprechende System kopieren oder gleich dort in der PowerShell ISE ausführen:

$RegPath="HKLM:\Software\Microsoft\Virtual Machine\Guest\Parameters"
$reg=Get-ItemProperty $RegPath
write-Host "Host:" $reg.PhysicalHostNameFullyQualified

Wenn man das Script auf einem System erstellt, das auch die Rechte hat, auf die VM zuzugreifen, kann man auch per Remote den folgenden Befehl, sofern das Script abgespeichert ist, ausführen. Und zwar mit dem folgenden Befehl:

Invoke-Command -computer supersystem.example.com c:\temp\ps-scripts\scriptname.ps1

Zu guter Letzt, das Problem lag an einer Abfrage in der Applikation. Ich wollte nur sichergehen, dass es definitiv nicht wegen eines Timeouts wegen einer Überlastung passiert, da der Fehler nicht permanent auftauchte. Ich bin mir auch dessen bewusst, dass man dieses Script mit Sicherheit vereinfachen könnte, allerdings muss ich auch gestehen, der PowerShell Guru bin ich aktuell nicht. Das geht mit Sicherheit auch als Einzeiler.

Alles ist eins. Außer der 0.

Alles ist eins. Außer der 0. - lautet der Titel des Kinofilms (Dokumentarfilms) über Wau Holland und dem CCC (Chaos Computer Club). Kinostart ist der 30.07.2021 in Österreich. Der Trailer ist auf YouTube HIER zu sehen. Den Film spielt es in Wien (Österreich) in folgenden Kinos (mit Links):

Eigentlich wollte ich in kein Kino gehen, aber der Film ist Pflicht.

Brave Browser und Suchmaschine

Als ich mir das Lenovo Windows Tablet gekauft habe, und versucht habe Linux darauf vernünftig zu betreiben, ich wieder Windows installiert habe, war ich auf der Suche nach einem brauchbaren Browser, der nicht so sehr kommunikativ ist wie der Google Chrome Browser. Firefox ist zwar nett und ich verwende ihn auch, allerdings ist er gerade auf Geräten, die eher schwächer gerüstet sind (Tablets, Phones) eher langsamer. So kam ich nach ein wenig Suchmaschinen durchforsten an den Brave Browser, der mir bis dahin nicht bekannt war. 

Meine Erfahrungswerte sind noch zu gering, um hier den Browser zu rezensieren. Er steht dafür, dass er schnell ist, mit den privaten Daten sicher umgeht und er soll sicher sein. Heute im c't Magazin von heise habe ich gelesen, das Brave nun auch eine Suchmaschine hat. Die ist zwar noch nicht komplett unabhängig, aber mit über 80%+ schon ganz gut dabei.

Ich dachte mir, da der Browser und die Suchmaschine sicher mehreren unbekannt sein dürfte, dass ich diese beiden hier mal verlinke. Den Browser gibt es für Windows, MacOS (Intel und ARM) sowie für Linux. Auf meinem PinePhone 64 mit Manjaro Linux geht der Browser (zumindest über snapd) nicht zu installieren.

Framework Notebook

Framework hat ein Notebook auf den Markt gebracht, bei dem man die Komponenten austauschen kann, ausbauen bzw. aufrüsten. Das ganze System wirkt sehr interessant, Linus Tech Tips hat es getestet. Den Tipp dazu habe ich von meinem Sohn erhalten.

Aktuell gibt es das Notebook noch nicht in Europa, ich hoffe allerdings, das dies in Zukunft der Fall sein wird. Mein Interesse hat es auf alle Fälle geweckt.