TerraMaster D4 SSD NVMe Gehäuse

Das System ist an sich recht einfach gehalten. Es hat einen Controller, der vier M.2-NVMe-SSDs ansteuern kann, bietet kein RAID und muss daher, wenn ein RAID erwünscht ist, per Software konfiguriert werden. Entweder als vier einzelne SSDs oder, wie ich es über macOS gelöst habe, als RAID 0. Vorsicht, RAID 0 ist nicht sicher, aber schneller. In meinem Fall dient dieses Gehäuse mit den vier Crucial P3 Plus 4 TB NVMe SSDs lediglich als Backup meiner Foto-SSD. 

Zuvor habe ich einen Mini-PC mit einem Intel N100, 8 GB DDR5 RAM und drei der vier SSDs als Backup verwendet. 2,5 GBit/s übers Netzwerk ist wesentlich langsamer, als wenn ich von SSD zu SSD per Thunderbolt 4/5 kopiere. 

Damit die SSDs nicht zu heiß werden, hat das Gehäuse zwei Lüfter (die doch recht leise sind). Ich habe zusätzlich noch Kühlrippen angebracht, um die Abwärme zu verbessern, was die Leistung der SSDs verbessert, vor allem über einen längeren Zeitraum. Ich habe mich für die ARCTIC M2 Pro entschieden; diese sind preislich mit knapp 5 Euro ganz in Ordnung. Ist aber keine Pflicht, sollte nur die Geschwindigkeit länger oben halten, bevor der Controller diese runterregelt. 

Das Gehäuse gibt es immer wieder um die 220 Euro herum, dazwischen aber auch wieder um 270 Euro bei Amazon. Gekauft habe ich eigentlich alles bei Amazon, die SSDs allerdings noch zu einer Zeit, in der die Preise noch in Ordnung waren. Ich verwende übrigens auch 5 TB USB-HDDs als Backup, die meist eine günstigere Alternative sind, obwohl auch hier die Preise immer weiter steigen. Technische Daten:

  • USB 40 Gbps
  • 4x M.2 NVMe SSDs (max. 32 TB = 29,104 TiB / 4x 8 TB)
  • 2x Lüfter
  • USB 3.0 / 3.1 / 3.2
  • Thunderbolt 3/4/5-kompatibel
  • max. Speed Read 3257 MB/s (Herstellerangabe) 
     

Der Zusammenbau ist einfach: eine Schraube am Gehäuse und die vier Schrauben für die jeweilige M.2-SSD. Mitgeliefert werden ein Netzteil und ein passendes USB-C-/Thunderbolt-Datenkabel. 

Geschwindigkeitstests habe ich keine gemacht, mir war nur wichtig, dass ich meine Fotos schneller sichern kann, da es sich hier doch immer um mehrere Hundert GB bzw. insgesamt mehrere TB handelt.

AI Bildrauschen entfernen in Lightroom mit Apples M-Chips nach Adobe's update

Vor ein paar Wochen – ich weiß nicht mehr so genau, wann – gab es ein Update für Lightroom, bei dem das Entfernen von Bildrauschen für Apples M-Chips optimiert wurde. Dadurch hat sich die Geschwindigkeit signifikant verbessert.

Hier der Vergleich der bisherigen Zeiten mit verschiedenen Geräten:

  • MacBook Air M1 mit 24-MP-Foto: ca. 60 Sekunden
  • XMG Evo 14 (Intel Core Ultra 7 155h) mit 40-MP-Foto: 62–64 Sekunden
  • Workstation (AMD Ryzen 9 5950X mit GeForce RTX 3090 8 GB) mit 40-MP-Foto: ca. 12 Sekunden
  • Mac Mini M4 (10GPU, 10 CPU) mit 40-MP-Foto: ca. 45 Sekunden
  • MacBook Air M5 (10GPU, 10 CPU) mit 40-MP-Foto: 35 Sekunden
  • MacBook Pro M5 Pro (16GPU, 15CPU) mit 40-MP-Foto: ca. 17 Sekunden

Meine aktuellen Tests beziehen sich nur auf das MacBook Air M5 und das MacBook Pro M5 Pro:

  • MacBook Air M5 (10GPU, 10 CPU) mit 40-MP-Foto: 12 Sekunden
  • MacBook Pro M5 Pro (16GPU, 15CPU) mit 40-MP-Foto: ca. 7 Sekunden

Damit ist das MacBook Pro M5 Pro rund 10 Sekunden schneller und benötigt pro Bild nur etwa 7 Sekunden (im Test sogar knapp unter 7 Sekunden). Das MacBook Air M5 überrascht aber ebenfalls: Statt der bisherigen 35 Sekunden benötigt es jetzt nur noch 12 Sekunden.

MacBook Air M5 - More power baby!

Das MacBook Air in der aktuellen Version mit dem M5-Chip ist ein guter Allrounder. In diesem Test verwende ich das MacBook Air M5 mit 10 CPU- und 10 GPU-Kernen, 16 GB RAM sowie einer 1 TB großen SSD.

Ich wollte herausfinden, was das MacBook Air M5 eigentlich leisten kann – vor allem angesichts der Tatsache, dass es keinen Lüfter verbaut hat. Bekanntlich drosseln Prozessoren und Grafikchips ihre Geschwindigkeit, sobald sie eine gewisse Temperatur erreichen, wodurch die Leistung abfällt. Was aber, wenn man die Wärmeabfuhr noch etwas verbessert? Die Möglichkeiten sind beschränkt, da Apple hier so gut wie alles zugebaut hat. Man kann jedoch eine Verbindung zwischen der Position, an der der Chip für die CPU/GPU sitzt, und dem Aluminium-Gehäusedeckel schaffen. Das geht z. B. mit Wärmeleitpads.

Nun ist Wärmeleitpad nicht gleich Wärmeleitpad, denn es gibt unterschiedliche Leistungswerte für die Wärmeableitung – angegeben in W/mK (Watt pro Meter und Kelvin, die physikalische Einheit der Wärmeleitfähigkeit). Je höher der Wert, desto besser. Hier muss man allerdings aufpassen, da manche Wärmeleitpads Strom leiten, was man in diesem Fall unbedingt verhindern möchte. Ich habe ein Wärmeleitpad gefunden, das 20 W/mK schafft, und dieses im MacBook Air M5 verbaut. Als einfachen Test habe ich Cyberpunk 2077 installiert, an einer Stelle im Spiel gespeichert und die Werte verglichen. Ich habe das Gerät jeweils eine Zeit lang laufen lassen, um vergleichbare Bedingungen zu schaffen. Tatsächlich war es gestern etwas kühler als heute, womit sich hier ggf. noch ein etwas höherer FPS-Unterschied ergeben könnte. Erst einmal ging es mir aber vor allem darum, herauszufinden, ob die Modifikation überhaupt einen Vorteil bringt.

  • Ohne Wärmeleitpad: 58,46 FPS
  • Mit Wärmeleitpad: 67,65 FPS


Die Leistungssteigerung ist nicht extrem, aber immerhin liegen ca. 9 FPS (ca. 15–16 %) dazwischen. Es sind übrigens noch mehr FPS möglich; ich habe die vom System gewählten Standardeinstellungen (etwa „Mittel“) beibehalten.

Als Wärmeleitpad habe ich das AAIRHUT Thermal Pad (20 W/mK) gewählt. Das Pad sollte eine Stärke von 1,5 mm haben. Der Kontakt ist definitiv gegeben – ich habe es extra noch einmal kontrolliert, da man den Abdruck auf der Abdeckung sieht. Mehr Stärke würde ich nicht wählen; bei weniger weiß ich nicht, ob es ausreicht. Das Wärmeleitpad ist bei Amazon für knapp 17 Euro erhältlich.

Welchen Vorteil erhoffe ich mir daraus? Zum einen mehr FPS bei Baldur’s Gate 3, das ich mir extra für das MacBook Air gekauft habe – eine Beschäftigung für unterwegs. Vor allem aber geht es mir um die Bildbearbeitung: So wird der Export von Bildern schneller gehen (besonders bei einer größeren Anzahl), aber vor allem auch das Entrauschen mehrerer Bilder hintereinander in Lightroom. Am MacBook Pro habe ich z. B. beobachtet, dass sich ab dem dritten oder vierten Bild in Folge die Lüfter zuschalten. Beim MacBook Air passiert das zwar nicht, aber die Leistung fällt ab. Dem versuche ich entgegenzuwirken, zumal die Kosten überschaubar sind (wenn man davon absieht das ich mir extra Werkzeug gekauft habe).

Das Ganze ist hier mit Bildern dokumentiert:

Araliya die Kaffeerösterei aus Leobersdorf

Neben Wasser gehört Kaffee schon seit meiner Kindheit zu meinen Lieblingsgetränken. Früher war es Filterkaffee, dann kamen Kapselkaffee und später noch die French Press dazu. Dabei habe ich verschiedene Kaffeesorten und Röstungen probiert.

Ende letzten Jahres wurde im Zuge einer Aktion die Nespresso-Maschine gegen einen Vollautomaten ausgetauscht. Ich selbst hätte lieber einen Siebträger genommen, aber das wäre aus Platzgründen (Kaffeemaschine, Mühle, Milchschäumer) sowie wegen der anderen Familienmitglieder eher problematisch geworden. Seitdem probiere ich erneut verschiedene Kaffeesorten und Röstungen aus, da der Kaffee anders schmeckt als bei der French Press.

Nebenbei bin ich dazu übergegangen, Kaffee von Kaffeeröstern aus Österreich zu kaufen. Wann immer ich irgendwo vorbeikomme, wo es etwas Neues und Interessantes gibt, nehme ich mir einen Kaffee zum Probieren mit. Das kann ein kleines Kaffeegeschäft sein oder – wie in diesem Fall – Araliya, wo ich den Kaffee am Ostermarkt in Schloss Hof zum ersten Mal gekauft habe. Mittlerweile habe ich schon online bei dem kleinen Betrieb nachbestellt. Der Grund dafür ist vor allem, dass der Kaffee häufiger und vor allem frisch geröstet wird. Am Ostermarkt wurde der Kaffee am Vortag geröstet, bei der Bestellung waren es nur ein paar Tage zuvor.

Araliya ist eine Kaffeerösterei aus Leobersdorf (AT): araliyakaffeewerk.at

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Ich mache diese Werbung aus Überzeugung – ich habe weder Geld noch gratis Kaffee bekommen.

Brite Healty Energy

Brite Healthy Energy ist ein Energy-Drink, den ich letzte Woche zum ersten Mal in der Geschmacksrichtung Lemon probiert habe – und ich war sofort begeistert. Zum einen, weil es keinen hinzugefügten Zucker gibt, nicht einmal Süßstoff, und das Getränk trotzdem nicht zu süß ist. Darüber hinaus wird es aus grünem Kaffeebohnenextrakt, Grüntee-Extrakt, Matcha, Guarana-Samenextrakt und Früchten hergestellt (HIER gibt es weitere Informationen zu dem Getränk).

Es gibt derzeit drei Geschmacksrichtungen: Lemon, Ananas-Mango und Himbeere-Mint. Meine Favoriten sind Lemon und Himbeere-Mint. Die Dose kostet ohne Pfand 1,49 Euro und ist aktuell bei Billa erhältlich.

Brite stammt aus UK und wurde bereits 2016 von einem Profi-Sportler (Simas Jarašūnas) und einem Chemieingenieur (Andrius Ratkevičius) gegründet.

Bisher waren übrigens Almdudler Mate ohne Zucker sowie Gönrgy ohne Zucker meine Favoriten unter den Energy-Getränken. Allerdings sind beide süßer. Brite eignet sich dagegen kalt hervorragend für den hoffentlich bald kommenden Sommer :)

Ich erwähne es zwar, aber eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Ich habe das Produkt nicht kostenlos erhalten und hatte auch keinen Kontakt mit dem Unternehmen.