Git - Projektverwaltung fuer Entwickler und DevOps-Teams

Git ist in der Entwicklung nicht mehr wegzudenken und hat in vielen IT Unternehmen seinen Einzug gefunden. Ob nun mit GitHub, GitLab, Bitbucket, in der Azure Cloud usw., es wird in der Entwicklung verwendet, von Administratoren, Operations etc.

Ich setze privat z. B. seit Jahren GitLab ein, wo ich sowohl Scripte, meine Webseite, aber auch das Gelernte, egal ob Code oder Notizen, ablege. Ja, man kann die Versionsverwaltung auch fuer Dokumentation verwenden, da man so gleichzeitig mit mehreren an einem Dokument arbeiten kann (in meinem Fall Markdown), aber auch auf aeltere Versionen zurueckgreifen kann, falls man spaeter drauf kommt das man ab einem bestimmten Punkt vielleicht den falschen Weg eingeschlagen hat.

In diesem Buch lernt man nicht nut die Grundlagen, es geht auch um Datenanalyse im Git-Repo, GitHub, GitLab als auch Azure DevOps, BitBucket, Gitea und Gitolite. Ebens ueber Workflows, was durchaus wichtig ist. Arbeitstechniken wie Hooks, Subtrees usw. Zum Schluss dann noch Themen wie "Git in der Praxis" sowie Probleme und Loesungen bei Git und ganz zum Schluss eine Kommandoreferenz, was ich ebenso praktisch finde.

Somit bietet das Buch alles, was man fuer den taeglichen Einsatz braucht und darueber hinaus. Mir dient es als Nachschlagewerk, den im Alltag brauche ich fast nur ein git add, git commit und ein git push oder git pull.

Dieses Buch kann ich mit ruhigen Gewissen empfehlen.

Verlag: Rheinwerk Verlag
Autoren: Bernd Öggl, Michael Kofler
Preis: Buch/eBook 39,90 Euro / Bundle 44,90 Euro
ISBN: 978-3-8362-8848-4 / 2. aktualisierte Auflage 2022

Escape Truck "The Honeypot"

Ich habe heute dank des Unternehmens, fuer welches ich taetig bin, beim Escape Truck "The Honeypot" teilgenommen. Dabei handelt es sich um dasselbe Prinzip wie bei einem Escape Room nur findet dies in einem LKW statt mit dem Schwerpunkt IT Security bzw. Raetsel in diese Richtung. Details will ich natuerlich nicht verraten, da muss schon jeder selbst durch :)
Was auf alle Faelle gut ist, ist, dass es sich nicht nur um das Spiel an sich geht, sondern auch um Gespraech danach, welches sich mit dem Thema Security und Sensibilisierung befasst. Ich nehme mal an das hier der Spielraum zwischen den Veranstalter und dem Auftraggeber ausgehandelt wird, allerdings war das vermittelte wirklich gut. Ich muss gestehen, ich bin und das, obwohl ich mich selbst mit IT-Security befasste, zum Teil selbst in die Falle getappt. 

Auf alle Faelle lohnt sich diese Art von Schulung definitiv. Es wird IT-Security und Sensibilisierung fuer die Benutzer in einem Spiel zusammengefasst. Ich muss gestehen, ich war begeistert und bin es immer noch. Am liebsten haette ich gleich das naechste Raetsel in einem laengeren Truck gemacht. Aber vielleicht kommt das noch, wenn das Konzept auch bei den Firmen anschlaegt. Da waren uebrigens schon einige namhafte Firmen dabei, dessen Name ich nicht verraten moechte, da ich nicht weis ob es publiziert werden darf.

Zur Homepage geht es HIER.

Handbuch fuer Softwareentwickler

Ich arbeite seit knapp einem Jahr als Application Manager und habe engeren Kontakt mit der Softwareentwicklung. Dabei fallen immer wieder Begriffe oder Ablaeufe, die mir fremd sind, weswegen ich mich dazu entschieden habe, mich etwas mehr mit der Softwareentwicklung zu befassen. Nach Absprache mit einem Softwareentwickler habe ich mir dieses Buch gekauft und natuerlich auch begonnen zu lesen. Zwischenzeitlich habe ich auch einen Java 17 Grundlagenkurs besucht und habe mir weitere Buecher angeschafft.

Dieses Buch soll mir einen allgemeinen Ueberblick zur Softwareentwicklung und allem was dazu gehoert verschaffen. Mit den im Buch besprochenen Themen wird sehr viel abgedeckt. Von den Themen der allgemeinen Softwareentwicklung wie Objektorientierung, Programmiersprachen zu Algorithmen und Datenstrukturen geht es auch um die Planung von Softwareprojekten bis hin zur Implementierung bzw. auch Themen wie "Vom Altsystem zur zeitgemaeszen Anwendung", Webtechnologien, Apps fuer mobile Systeme usw. Ebenso finde ich es gut, dass der Kunde zum Thema wird, weil das ebenfalls ein wesentlicher Teil der Softwareentwicklung ist. Was doch einige vergessen, die neu in der Softwareentwicklung beginnen. Der Hobby Programmierer mag hier noch fuer sich arbeiten, der Berufsprogrammierer allerdings zumeist fuer einen Kunden und wenn es auch "nur" eine interne Abteilung ist. Das Thema Datensicherheit und Datenschutz darf heute sowieso nicht mehr fehlen, wo es dann auch gleich weiter zu dem Thema Grundlagen der Datenhaltung ueber geht. Themen wie Qualitaetssicherung, Clean Code (dafuer habe ich mir uebrigens auch das Buch "Besser Coden" vom gleichen Verlag gekauft) duerfen nicht fehlen. IoT und Cloud-Computing in der heutigen Zeit natuerlich auch nicht.

Das ist so grob umrissen, was auf einem in diesem Buch erwartet. Ich lese das Buch parallel zu meiner Java Wiederholung (die ich mit "Programmieren lernen mit Java" durchfuerhe). Die Frage, ob ich vor habe, in die Softwareentwicklung zu wechseln? Eigentlich nicht, auszer es wuerde mich die Begeisterung packen, allerdings, wie schon eingangs erwaehnt arbeite ich derzeit als Application Manager und habe mit Entwickler zu tun, wir muessen auch immer wieder mal etwas Scripten oder eben auch den Quellcode lesen. Vielleicht kommt es auch soweit, wenn die Zeit dafuer da sein sollte, dass wir (das Team) kleine Programme schreiben.

Das Buch lese ich uebrigens am Weg zur Arbeit bzw. am Heimweg daher ich werde noch einige Zeit brauchen, bis ich es ganz durch bin. Bin aber begeistert von dem, was ich bisher daraus lernen konnte, manches ist auch Wiederholung von dem von mir ebenfalls eingangs erwaehnten, Java 17 Grundlagen Kurs.
Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sein Wissen um die Programmierung erweitern will und sich nicht nur auf die Programmiersprache selbst festsetzt. Das Coden ist am Ende auch nur ein Teil (ein wichtiger) der Softwareentwicklung.

Verlag: Rheinwerk
Autoren: Veikko Krypczyk, Elena Bochkor
Preis: 49,90 Euro
ISBN: 978-3-8362-7977-2

Scripting - Das Paxisbuch für Administatoren & DevOps-Teams

Scripting ist in der IT, egal ob als Entwickler, System-Adminisator, System-Engineer als auch im Support nicht wegzudenken. Und auch nicht IT'ler können davon klar profitieren, da man auch tägliche Aufgaben damit leicht verarbeiten kann (Bilder umbenennen usw.). Immer wieder gibt es Aufgaben, die man automatisieren kann, die sich mit Scripts schneller und effektiver lösen lassen. Manches ist gar nicht anders zu lösen, wie in manchen Fällen von MS Exchange Server mit der PowerShell.

Ich habe bisher selbst vor allem bash-Scripte geschrieben, ein paar PowerShell Skripte und ganz wenig mit Python gelöst. Leider meist mit größeren Abständen, so das immer wieder Wissen verloren ging. Daher finde ich dieses Buch ganz praktisch, sowohl als Wiederholung als auch als Nachschlagewerk. Nebenbei sind auch ein paar interessante Beispiele dabei. Als Anwendungsbeispiele gibt es z. B. Backup-Scripte, Scripte für die Bildverarbeitung als auch Web Scraping und sogar Scripts zum Thema Docker. SQL-Server-Backups Scripts - für mich gerade ein Thema, da ich mich zu diesem Zeitpunkt gerade mit PostgeSQL befasse. Ebenso finde ich es gut, dass Git angeschnitten wird, egal ob in Betrieb oder auch privat, Git ist mittlerweile immer ein Thema (spätestens mit GitHub).

Was ich nebenbei noch sehr interessant finde, ist, dass das Buch mit Markdown (seit 2018 bei mir für so gut wie alles in Verwendung) geschrieben wurde und dann per Script in HTML, LaTeX und dann als PDF erzeugt wird. Auch hier verwendet der Autor Scripts.

Alles in allem ein sehr gutes Buch, wie ich es von dem Autor Michael Kofler schon gar nicht anders gewohnt bin. Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Wissen er auf den verschiedenen Gebieten mitbringt.

Author: Michael Kofler
Verlag: Rheinwerk Verlag
Auflage: 1. Auflage 2023
Preis: Book/eBook: / Bundle: 39,90 Euro / 44,90 Euro
ISBN: eBook: 978-3-8362-9425-6 / Bundle: 978-3-8362-9427-0

Chuwi GemiBookX Pro 2023

Das Chuwi GamiBook XPro Laptop ist das erste günstige Laptop, das ich mir seit Langem gekauft habe (zuletzt beim ASUS eeePC 700derter Serie in etwa um 2007/2008). Der Beweggrund war der geringe Preis, die laut den Reviews gute Leistung gegenüber den Vorgänger CPUs und das US-Keyboard Layout, welches ich auch mal in Betrieb verwenden wollte. Natürlich fehlen die Umlaute, sobald man einen deutschen Text verfasst.

Die Eckdaten zu dem Laptop wären:

  • Intel 12th Alder-N100 Prozessor mit 4 Cores/ 4 Threads @ max. 3.4 GHz und 10 nm Fertigung & Intel UHD Grafikchip mit 24 EU-750 MHz
  • 8 GB LPDDR5 Ram mit 4800 MHz (fix verlötet)
  • 14.1" Full HD 1920x1080 IPS Display mit 60 Hz im 16:9 Format und 280 Nits
  • 256 GB M.2 SATA SSD
  • WiFi 6/ Bluetooth 5.2
  • Webcam 2 MP
  • HDMI Anschluss/ USB-A/ USB-C (5 GBit), 3.5mm Klinke für Audio
  • 38 Wattstunden Li-ion Akku
  • 1469g bei 19 mm

Über HDMI soll auch eine Auflösung von 4096x2160 bei 60 Hz möglich sein. Die M.2 SATA SSD ist laut bisherigen Informationen und eigenen Tests bis 1 TB aufrüstbar. Bei mir läuft aktuell eine WD Blue SA510 M.2 SATA SSD mit 1 TB und mit Windows 11. Der Preis für die SSD liegt bei etwa 70-75 Euro.

Die Tastatur ist überraschend angenehm, wenn auch man merkt, dass es sich um ein unter 230 Euro Laptop handelt. Das bezieht sich natürlich auf alles. Die Webcam Abdreckung ist einfach gehalten, da schiebt man einfach etwas vor die Linse. Die Webcam selbst habe ich nicht getestet, ist aber laut anderen Tests nicht besonder berauschend. 

WiFi ist für alltägliches brauchbar, aber wesentlich langsamer als bei allen anderen Geräten, die ich besitze. Das merke ich auch wenn ich einen USB 1 GBit Netzwerk-Adapter anschließe, der ebenfalls nicht sonderlich schnell funktioniert. Über USB-C sollen 5 GBit möglich sein, hat aber keine Änderung bei der Netzwerkkarte gebracht. Meine USB-C-Dock funktioniert ohne Probleme, was hingegen nicht funktioniert sind die Bildschirme darüber. Das geht nur per HDMI. 

Der Bildschirm ist für die Preisklasse gut, zu viel darf man sich natürlich auch nicht erwarten, allerdings für den normalen Gebrauch mehr als ausreichend. Akku Laufzeit dürfte so bei realistischen 5 Stunden liegen und unter Volllast angeblich immer noch 2 Stunden. Die CPU ist mit 6 Watt sehr sparsam, allerdings braucht der Rest der Hardware natürlich auch ihren Saft. Ich finde die Laufzeit aber für ein so günstiges Gerät definitiv brauchbar.

Windows 11 läuft zu meiner Überraschung sehr gut darauf, ich hätte mir nicht erwartet, das es so gut läuft, das es mir bei alltäglichem gar nicht auffällt, das ich so ein günstiges Gerät benutze.
Was leider noch nicht funktioniert, ist Linux, hier dürfte es noch Probleme mit den Treibern geben, die Intel zur Verfügung gestellt hat. Da hilft auch keine Manjaro- oder Ubuntu 23.04-Linux-Distribution.

Wer Windows 11 neu installiert, bis dato gibt es keine Treiber zum Download. Allerdings gibt es von der Community im Forum Treiber die extrahiert wurden zum Download. Diese muss man über den Gerätemanager installieren.

Das Notebook läuft übrigens recht leise, es gibt natürlich Leiseres aber selbst unter Volllast war es nie unangenehm laut. Leider läuft der Lüfter immer, mir wäre noch nicht aufgefallen, dass er sich im Leerlauf abschaltet. Ich habe auch die Wärmeleitpaste gegen eine Thermal Grizzly Kryonaut Extreme getauscht (ich weiß das ist Verschwendung), das hat auch etwas gebracht, allerdings höre ich den Lüfter dennoch immer.

Alles in allem finde ich den Laptop für den Preis sehr gut. Der kam in der EU Version auch recht schnell an, da er nicht über China, sondern über Spanien geliefert wurde. Mit dabei war ein EU-Stromstecker sowie Tastatur Folien zum darüberlegen, darunter auch eine mit deutschem Layout. 

Würde die Bildschirmausgabe auch über die USB-C Dock funktionieren und man würde auch eine 16 GB Version bekommen, wäre das Gerät echt klasse. Wichtig wird hier noch, dass das Teil auch unter Linux läuft, was mir wesentlich lieber wäre als Windows 11.

Alles in allem ist das Laptop für diesen Preis mehr als in Ordnung und ich würde es wieder kaufen. Meine Erwartungshaltung war aber auch sehr gering nach dem, was ich so in den letzten Jahren gesehen habe. Mein Lenovo Surface Verschnitt (den jetzt mein kleiner Sohn hat) kommt da bei Weitem nicht an die Geschwindigkeit ran.

HIER gehts zur Herstellerseite.

Nachtrag/Update:
Ich habe noch einen Benchmarktest mit der SSD durchgefuehrt (schreibe gerade auf dem Chuwi, daher keine Umlaute) mit CrystalDiskMark 8.04c. Die SSD ist mit Bitlocker verschluesselt (dafuer ist natuerlich eine Pro Lizenz notwendig). Die Herstellerangaben von WD fuer die SA510 Blue 1 TB sind max. 560 MB/s lesend und 520 MB/s schreibend. Ich wuerde sagen das trifft es genau und zeigt auch dass das Chuwi das maximale aus M.2 SATA herausholt, nvme waere mir natuerlich wesentlich lieber.

Objektorientierte Programmierung

Vorweg, ich bin kein Programmierer und werde es vermutlich auch nicht. Zumindest nicht hauptberuflich. Aktuell arbeite ich als Application Manager bei einem staatlichen Unternehmen und habe immer wieder mit Scripts, Codes zu tun. Mal sind es einfache YAML-Files, mal ist es etwas Python Code und auch mal Java Code. Ich versuche mir selbst seit längerem Programmieren beizubringen, lasse mich aber um ehrlich zu sein, viel zu gerne von anderen Themen, die ich offensichtlich interessanter finde, ablenken.

Aktuell habe ich wieder begonnen, Java zu lernen, weil es eben für den Job von Vorteil ist, etwas mehr von dem Code zu verstehen, den wir bei den Programmen benutzen. Für die Frage, welches Buch ich dafür aktuelle verwende: "Programmieren lernen mit Java" vom gleichen Verlag wie dieses Buch (Rheinwerk).

Ich weiß, was Objektorientierung ist, ich habe schon öfter darüber gelesen. Dennoch, dieses Buch beginnt ganz von vorne. Bei der Frage: Was ist OOP (Objektorientierte Programmierung). Es behandelt Themen wie "Die Kapselung von Daten" oder "Polymorphie", "Die Vererbung", "Die Prinzipien des objektorientierten Entwurfs", "Die Struktur objektorientierter Software" usw. usw.

Da es allerdings bei der Objektorientierung über Vererbungsmechanismen, Datenkapselung und Polymorphie hinaus geht, lohnt es sich für Anfänger als auch Fortgeschrittene, dieses Buch zu lesen. Sowohl für Studierende als auch für Programmierer oder jene, die es werden wollen, oder jene wie ich, die wissen wollen, was die Entwickler so von sich geben :)

Ich finde das Buch gut geschrieben und auch verständlich, bin aber noch nicht damit fertig, da ich mich (leider) zu oft von anderen Themen ablenken lassen, die mich ebenfalls interessieren (natürlich IT Themen).

Autoren:Bernhard Lahres, Gregor Raýman und Stefan Strich
Verlag:Rheinwerk
Preis: 51,30 € (AT)
ISBN:978-3836283175
Auf der Verlagseite kann man sowohl das Buch als auch das eBook kaufen, ebenso in Kombination, wie ich es meist mache.