Auch Ubuntu nicht ohne Leidensweg

Nach den Problemen mit Pop_OS! bin ich zu Ubuntu gewechselt, damit hatte ich in der Vergangenheit keine Probleme. Gestern Abend wurde ich eines Besseren belehrt. Zu Mittag noch am System angemeldet, beide Monitore, die an der Thunderbolt-Dockingstation angeschlossen sind, funktionierten. Ich fahre das System ganz normal herunter. Am Abend komme ich nach Hause, melde mich am System an, nur noch der Bildschirm vom Notebook funktioniert. Egal ob ich auf Intel oder nVidia Treiber wechsel. Auch das neu installieren der Treiber, nach einer Anleitung hat nicht geholfen, im Gegenteil, das System wurde noch langsamer. Ich habe dann noch ein Backup der Daten und VMs gemacht und nun, weil es egal ist, wieder Pop_OS! 20.04 installiert. 

Ich gebe aber hier nicht den Distributionen die Schuld, es ist schwer zu sagen, wo das Problem liegt. Aber offensichtlich funktioniert die Intel nVidia Kombi mit dem Power-Management nach wie vor nicht perfekt. Wenn ich Linux nicht so gerne nutzen würde, hätte ich nun Windows auf dem Notebook installiert. Denn damit läuft das Razer Blade 15 2020 Base ohne Probleme. 
Nachträglich betrachtet hätte ich mir ein Tuxedo Notebook nehmen sollen, auch wenn das Razer Notebook wirklich eine Klasse für sich ist.
Ich muss heute nach Gründen suchen, warum ich Windows installieren könnte, nicht wie früher, warum ich Linux nutzen möchte. Ich finde diesen Wandel sehr interessant. Schade, dass es so lange gedauert hat und das lag nicht an Linux, sondern an mir selbst und meinen Ansprüchen.